Test: READLY – Die Zeitschriften APP

Hallohoho 🙂

Letztes Wochenende kam mal wieder die Familie zusammen. Es wurde geschnackt, geklönt und sich ausgetauscht…welche Bücher sind gerade angesagt? Was läuft im Kino? Wie mag es wohl in Game of Thrones weitergehen? Die Börse…nein, Spaß beiseite…aber Autos sind immer wieder beliebt…*schnarch* und sonstiger Klatsch und Tratsch halt.
Da ich in der Beziehung ja leider so überhaupt nicht auf dem Laufendem bin, Wer mit Wem und Wieso und überhaupt Warum, musste ich mich in der Gesprächsrunde erst einmal etwas zurücknehmen. Ich glaub das ging so etwa 10 Minuten, da war ich dann auch schon hilflos überfordert. Gehört es zum guten Ton als Frau über alle Liebschaften und Seitensprünge der High Society bescheid zu wissen??? O_O
Während der kurzen, aber dringend benötigten Verschnaufpause zwischen zwei Themen MUSSTE ich mich einfach einschalten und die Frage stellen, die mir jetzt schon den ganzen Abend unter den Nägeln brannte – „Woher zum Geier wisst ihr das ALLES? ICH bin doch von euch den ganzen Tag zu Hause…?“
„Wir haben unsere Quellen…“
„Alles klar…den ganzen Tag während der Arbeit surfen, vermute ich?“
„Neee….aber fast. Wir haben alle unsere Lieblingszeitschriften…“
„Aha…ich hab bei euch noch nie eine Zeitung rumliegen gesehen…ihr WOHNT doch in einem IKEA Musterwohnzimmer!“
„Ja ja…kennst du etwa noch nicht READLY?“

So, oder so ähnlich könnte sich das Gespräch wohl zugetragen haben, als ich das erste mal von READLY gehört hab. READLY…WTF is READLY?

Was ist READLY ???

Natürlich ist mal wieder meine Neugier geweckt worden, schließlich will ich ja wissen was gerade bei meinen Mädels so „en vogue“ ist, wenn ich schon nicht über Prinz Harry…Henry…Hektor….WEN AUCH IMMER bescheid weiß. Kurz Google angeschmissen und mal wieder festgestellt, dass ich zwar die Multimediale Zaubermaus bin, aber manchmal doch echt hinterm Mond lebe. Woher kennen DIE das, bitte schön???

READLY ist eine digitale Zeitschriften Flatrate

für gerade einmal läppische 9,99€ im Monat (jederzeit kündbar), heisst es Zeitschriften lesen bis die Augen qualmen. Und wer das Ganze erst einmal testen möchte, für dengibt es bei Registrierung 2 Wochen vollen Funktionsumfang gratis. Das sollte genug Zeit sein, um sich erst einmal ordentlich mit Lesestoff einzudecken und den Service zu testen.
Etwas über 1200 nationale und internationale Käseblättle sollen sich im Reportoire von READLY finden lassen, was sich aber in der Praxis als gar nicht so einfach, wie gedacht, herausstellt.
Die Bedienung der App ist zwar nicht sooo kompliziert wie sie in anderen Blogs und Presseberichten dargestellt wird, aber zugegeben, sie könnte durchaus etwas komfortabler sein. Dennoch geht die Bedienung ganz gut, sobald man etwas Zeit mit der App verbracht hat.
Diese gibt es für alle gängigen Betriebssysteme wie Android, Birne und win10. Anmelden kann man sich bequem mit seinem Facebook-Account.

Nach der Erstanmeldung landet man direkt auf dem Startbildschirm der App und wird erst einmal mit einem Sammelsurium unnötiger Klatschblätter überschüttet.

Startbildschirm

Startbildschirm

Werfen wir doch mal einen Blick in die „Empfehlungen“ hier Entdecken genannt:

Entdecken...aha

Entdecken…aha

Alles klar…ich verstehe weshalb die meisten Bewertungen im Internetz erst einmal nicht so…äh…lobpreisend klingen ^^ Denn das was uns READLY hier als Ersteindruck präsentiert ist….gelinde gesagt VERNICHTEND. Egal was ich in der Einleitung geschrieben habe…

Dennoch will ich READLY seine Chance geben und versuche das Ganze mal etwas zu individualisieren – da MUSS doch auch was lesbares dabei sein, ohne das mir gleich die Grütze aus den Ohren tropft…

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Kategorien

Hier hat man zumindest schon einmal die Möglichkeit etwas zu differenzieren und sich mehr Angebote aus dem eigenen Interessenbereich anzeigen zu lassen…und so klein ist die Spartenunterteilung ja gar nicht. Sollte man schon genauer wissen wonach man sucht; sei es eine bestimmte Zeitschrift oder eine generelle Sparte wie z.B. ..äh….Photoshop? So hat man die Suchfunktion (Lupe oben rechts)

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Suchfunktion

Eins der schönsten Features von READLY ist dann sicherlich die Ausgabenhistorie – tippst man denn dann das Magazin der Wahl an, öffnet sich ein Bildschirm in dem man auch die vorherigen Ausgaben (meistens jedenfalls) zur Auswahl bekommt. Das sieht dann wie folgt aus:

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Ausgabenarchiv

An dieser Stelle muss ich jetzt doch sagen, das READLY durchaus seine Daseinsberechtigung hat. Gerade dieses Archiv an „Nischenpublikationen“ bietet ein schier endloses Lesevergnügen. In diesem Sinne sind auch die 10€ Monatsgebühr sicher nicht zu viel verlangt, wenn ich bedenke was heutzutage eine Fachzeitschrift kostet (gerne mal 3 oder 4 Euro)…dazu kommt, dass ein READLY-Account bis zu 5 unterschiedliche Nutzer haben kann. Nicht schlecht sag ich mal.

Fazit:

Zugegeben – das Handling ist nicht optimal und das Lesen der Zeitschriften funktioniert im Prinzip wie bei jedem PDF-Reader für Mobilgeräte (Vor und Zurück), erfüllt aber seinen Zweck. Man kriegt den analogen Artikel zum „immer dabei haben“. Die Magazinvielfalt wieder immer wieder bemängelt…das mag sein…sicher sind einige Zeitschriften oder Zeitungen NICHT im Angebot, aber das kann man bei dem Preis echt verschmerzen. Für 10€ findet man mehr als genug zu lesen, um den Preis zu rechtfertigen. Wer unbedingt noch eine andere spezielle Zeitschrift benötigt kann sich diese ja auf dem gewohnten Weg beschaffen.

In diesem Sinne muss ich schauen, ob ich ein Abo eingehen werde oder mich doch erst einmal weiter an meinem gedruckten Offline-Fundus weiter bedienen werde, aber interessant ist das Angebot alle mal. Vor allem im englischsprachigen Bereich findet man viele Perlen (Musik, Design, Computer und für die, die es interessiert, auch renommierte Waffenmagazine)

Wie immer freue ich mich, falls ihr mir schreibt und eure Meinung kund tut und oder über Alternativen zu berichten wisst

 

 

*Dieser Bericht soll nicht als Werbung verstanden werden – ein Abkommen dieser Art besteht NICHT

 

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