Wie geht es mir? (Update Juli 2016)

Wie geht es mir? (Update Juli 2016)

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Hallo meine Lieben,
seit längerer Zeit habe ich keine Einblicke mehr in mein Leben gegeben. Vielleicht habe ich mir vorgemacht es gäbe einfach nichts zu berichten, oder ich würde mich nicht mehr entwickeln. Oder vielleicht habe ich auch einfach nur den Kopf in den Sand gesteckt…
In den letzten Wochen habe ich tatsächlich sehr wenig über MICH preis gegeben…weil ich auch noch nicht genau wusste was jetzt passiert, was auf mich zu kommt. Ja, wie meine Zukunft aussehen soll.

Und dabei ist eine ganze Menge passiert – oder auch eben NICHT passiert!
Jetzt muss ich erst einmal meine Gedanken etwas sortieren und einen Artikel schreiben der der eigentlichen und ursprünglichen Intention dieses Blogs gerecht wird: meinem Innenleben. Und dieses ist im Moment ziemlich neben der Spur. Mal wieder. Oder immer noch? Das ist wie immer nicht so ganz einfach zu sagen. Aber ich schreibe einfach mal drauf los.

Wie geht es mir Gesundheitlich?

Meine Korrektur OP war am 31.3.2016; ist jetzt also gut 3 1/2 Monate her. Körperlich geht es mir inzwischen ziemlich gut, wenn auch noch nicht 100% perfekt. Gehen, stehen, laufen, heben, knien oder hocken ist inzwischen problemlos möglich. Schmerzen habe ich inzwischen überhaupt keine mehr, allerdings ist meine Ausdauer noch eingeschränkt. Langes sitzen auf ungepolsterten Sitzunterlagen oder auch wenn ich mal länger auf den Beinen bin geht noch nicht so richtig gut. Vor allem Ausflüge im Stechschritt werden nach kurzer Zeit noch unangenehm und auch der Schaufensterbummel muss noch nicht unbedingt den ganzen Tag gehen. Da kommen doch noch mal Schmerzen auf.
Die ich gar nicht genau definieren kann. Wund fühlt es sich nicht unbedingt an, obwohl das auch ab und an mal passiert, aber der „Überlastungsschmerz“ ist wie ein dumpfes Ziehen. Oder wie eine kleine Sonne im Schritt. Im Wechsel. Sehr schwer zu definieren und in der Regel auch nicht dauerhaft. Auf jeden Fall gut mit Novalmin zu behandeln – auch wenn ich schon seit Wochen kein Schmerzmittel mehr genommen habe (obwohl ich das gestern nach dem Tierpark stark erwogen hatte).

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Wie geht es mir sonst so unten rum?

Laut ärztlicher Aussage ist eine „Endoptik“ nach etwa 6 Monaten zu erwarten und ich habe ja gerade mal die Hälfte der Zeit durch, dennoch bin ich nicht ganz zufrieden. Meine Mumu sieht derzeit noch eher wie eine Schrippe aus. Klar kann da noch eine Schwellung drin sein, dennoch hätte ich mir das Ganze eher etwas „schlitziger“ vorgestellt. Feiner…ja irgendwie femininer (soweit man bei einer Vagina, die ja per se feminin ist, davon reden kann).
6 Monate soll es dauern, doch habe ich das Gefühl, dass sich die Endoptik schon nach 6 Wochen eingestellt hatte. Jedenfalls hat sich meiner Meinung nach seit dem nichts mehr groß verändert, weshalb eine dritte OP für mich immer wahrscheinlicher wird. Denn so wie es jetzt noch aussieht, sollte es nicht bleiben, aber die Option wurde schon direkt nach der Korrektur angesprochen. Yey…welch Vorfreude -.-
Das soll mein Ansehen von Frau Riechardt nicht schmälern, da die Funktion bzw. Sensibilität einfach sensationell ist (und mein Anspruch an die Optik vielleicht auch unnormal hoch ist?).

Wie geht es mir emotional/psychisch?

HAHAHAHhahaha..ha…ha…… -.-
DAS wäre eigentlich ein komplett eigener Post, aber ich mach ja gerade einen Sammelartikel.
Ich bin gerade wieder einmal stark angeschlagen, denn es ist extrem viel passiert. Glücklicherweise bin ich nicht allein und das letzte Jahr hat mir sehr gut getan. Meine gesprungene Seele ist nicht mehr nur mit Tesa gekittet, sondern zu einem guten Teil sogar wieder verklebt.
Allerdings noch längst nicht wieder so stark wie einst – denn repariert, ist eben nur das…repariert.
Ich bin Anfang des Jahres in meine eigene kleine Wohnung in Neumünster gezogen. Ich wollte mich neu finden und von vorne anfangen. Neue Stadt, neue Menschen, neues Glück. Eine Wohnung ganz nach meiner Fantasie…meiner Mädchen-Fantasie. Endlich so leben wie ich immer wollte.
Mit der Möglichkeit meinen kleinen Goldschatz in nur einer halben Stunde zu sehen. Den kleinen Engel der mein Leben gerettet hat.
Dazu habe ich endlich ein neues Ziel in meinem Leben gefunden. Ein neues berufliches Ziel. Die Chance auf ein normales Leben mit Struktur und neuen Menschen um mich herum – endlich in der neuen Geschlechterrolle.
Es hätte alles perfekt sein können…wenn da nicht das Leben wäre. Ja genau – DAS was passiert, während man andere Pläne macht.

  • Kaum bin ich in meine eigene Wohnung gezogen, hat sich eine ganz neue Qualität von psychischer Störung bei mir breit gemacht. Angstpsychosen. Nachwehen meiner beruflichen…Unannehmlichkeiten. Das Unvermögen vor die Tür zu gehen, um auch nur eine Packung Toast zu kaufen. Angst vor den normalen Dingen des Alltags. Herrlich sag ich euch. Großes Kino.
  • Dazu kommt dann die Ablehnung meiner Krankenkasse zur Übernahme weiter Psychotherapeutischer Stunden, weil ich ja durch die GaOP geheilt wurde bzw. man ja nur operiert wird, wenn man geistig gesund ist. Zitat. Ich habs schwarz auf weiß hier vorliegen. Die vom MDK sind die Geilsten. Schön das die derzeitigen Probleme völlig von der TS losgekoppelt sind. Interessiert nur niemanden.
  • Dann ist mein wohlbekanntes Wohlfühlnest in Rauch aufgegangen, weil ein gewisser Herr seinen Pimmel nicht unter Kontrolle hat und am liebsten ein Reich der Ekstase und Wollust schaffen möchte – Herr Slaaneshberger hat´s mal so richtig verkackt und nicht nur meine beste und liebste Freundin emotional mit Kacka beworfen, sondern unser aller Zuhause zerstört und seiner Tochter eine normale Familie genommen. Aber was ist schon normal. So gemein es klingt, so hat er mir doch nur in die Hände gespielt.
  • Kommen wir zum nächsten Punkt: Gerade eingezogen, so habe ich doch schon gleich wieder meine Wohnung gekündigt! Es geht zurück nach Stade. Ich kann meine Familie schließlich nicht alleine lassen und mein Augenstern braucht einen zweiten Elternteil – wenn auch nur zur Untermiete. Dennoch ist es verdammt schwer alles zurückzulassen was ich mir gerade erst erarbeitet habe…meine Mädchenwohnung. Das tut fast so weh wie das Ausräumen des Ehehauses…
  • Wer jetzt meint, ich hätte genug zu tun…muhahaha… Ich erwähnte doch eine neue berufliche Perspektive, oder? Ja Pustekuchen! Ist ja nicht so, dass ich die Umschulung nicht schon vor knapp 2 Monaten bei der Agentur für Arbeit beantragt hätte – schließlich wollte ich ja am 9.6. mit der Vollschulischen Umschulung anfangen. Ich habe schön brav alle Formulare ausgefüllt und habe lieb und treu alles mitgemacht. Ja, ich habe auch den ersten Termin verstreichen lassen, da es ja noch einen zweiten Starttermin einen Monat später gibt…aber ihr ahnt es schon oder? Genau…nach 2 1/2 Monaten kriege ich eine E-mail wir von der Agentur wären ja gar nicht zuständig…2 1/2 Monate verschänkte Zeit. Ich bin mordlüstern gerade. Denn meine derzeitige Krankschreibung sollte einfach übergehen…aber nein….statt einfach geht auch kompliziert.
  • Schweine…und Mason Verger….
  • Dann lebe ich noch mitten in einer Scheidung und erlebe die Schlammschlacht jeden Tag live mit – ich verweise nochmal auf den vorherigen Punkt!

So viel erst einmal zu meiner derzeitigen Situation. Ich habe schon viel zu lange kein Update gegeben und es tut gut endlich mal wieder etwas gehaltvolles nieder zuschreiben und nicht nur diese leeren Tests (obwohl mir diese auch sehr viel Spaß machen).

Ich hab euch lieb!

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Über uns Mila

Admina und Herrin dieser Seite, 34 jährige Hobbyfotografin...Möchtegernmodel...und ganz bewanderte Küchenfee. Meisterin des Wortes und allgemein recht pflegeleicht.

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