Von Wurzeln und Apokalypsen…

Hallo meine lieben Flauschies,

es ist inzwischen einige Tage her, dass ich das letzte Mal etwas Gehaltvolles geschrieben habe. Dem möchte ich mit diesem Post Abhilfe schaffen und euch etwas an den vergangenen Tagen teilhaben lassen.

Wie ihr inzwischen sicherlich alle mitbekommen habt, habe ich endlich meine Wunschumschulung bekommen und bin seit August 2017 dabei, meinen Traum zu verwirklichen und Mediengestalterin zu werden. Die anfängliche Euphorie mag einstweilen einen kleinen Dämpfer erhalten haben, aber das ändert nichts an meiner Zielsetzung – auch wenn ich jetzt weiß, dass PHP nicht unbedingt mein Steckenpferd wird und ich da später nicht zu viel berufliche Energie drauf verwenden möchte. Das darauf folgende SQL habe ich leider nur am Rande mitbekommen, da ich mich mit einer sehr, sehr , sehr…..sehr…hartnäckigen Erkältung rumschlage.

Ich bin jetzt seit fast 6 Wochen dauerkrank – alles fing mit einem kleinen Schnuppen an, den die Lütte aus dem Kindergarten mitgebracht hat…der Wurzel allen Übels. Der Chaosgott Nurgle hätte wahrlich seine helle Freude an dieser Brutstätte von Seuchen und Verderbnis…aber ich schweife ab.

Die Lütte hat also ihre kleine Rotznase aus dem Kindergarten mitgebracht…und fleißig an uns alle verteilt. Ein läppischer kleiner Schnupfen…etwas Triefnase hier, vielleicht ein wenig Husten da…

Es fing mit ein wenig Halsschmerzen an. Eigentlich nicht der Rede wert…doch dann folgten die ersten kleinen Hüsterchen. Trocken…nur ein Hustenreiz, als ob dir ein Brotkrümel im Rachen stecken würde. Das ging so die erste Woche lang…und die zweite….und die dritte…dann kam über Nacht das Rasseln der tiefen Bronchien dazu und ich dachte ich ertrinke. Das war der Moment als ich das erste Mal zum Onkel Doktor ging…schön, dass ich zu dem Zeitpunkt quasi alles Abgehustet hatte und die Lunge nicht das leiseste Blubbern von sich gab. Also wurde ich mit einem Reizstiller nach Hause geschickt und habe die erste Woche daheim verbracht und mich mit dem dazugekommen Schüttelfrost in der Heia vergraben.

Eine Woche später gings dann zurück ans Tagewerk…das Fieber war zwar weg, der Husten dafür noch lange nicht. Ich hätte zu dem Zeitpunkt alle Kriterien erfüllt, um ein waschechter Star Wars Bösewicht zu werden, die ja alle irgendwie an Atemwegserkrankungen leiden. In diesem Sinne war ich gerade mal wieder drei Tage bei der Arbeit, bevor ich nachts kein Auge mehr zu tun konnte, weil ich das Gefühl hatte, dass mir die Backenzähne ausfallen…und nur Novalmin in rauhen Mengen Abhilfe schaffen konnte.

Also back to Doktor – und mir meine eitrige Stirnhöhlenentzündung bestätigen lassen, die sich so richtig ordentlich auf meine Zahnwurzeln ausgedehnt hatte und jetzt mit harten Antibiotika behandelt werden musste, die mich als Nebenwirkung an den Pott gefesselt haben. Das war mir so dermaßen unangenehm, dass ich die letzte Woche jeden sozialen Kontakt auf ein Minimum heruntergefahren hatte – Stirnhöhlenvereiterung und apokalyptischer Dünnschiss – genau das, worüber meine Familie und Freunde bescheid wissen müssen….

Jetzt naht die neue Woche….ich habe meine letzte Tablette genommen…und auch meine Backenzähne fühlen sich wieder existent an. Es kann nur besser werden….

Bis dahin,

Eure Mila

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Über uns Mila

Admina und Herrin dieser Seite,
34 jährige Hobbyfotografin…Möchtegernmodel…und ganz bewanderte Küchenfee. Meisterin des Wortes und allgemein recht pflegeleicht.

Ein Kommentar

  1. Liebe Mila, viel Feind, viel Ehr (???), Dich hat das Schicksal aber von vielen Positionen aus gleichzeitig im Visier! Ich wünsch Dir hier einfach nur gute Besserung! Und dass Du Dich trotzdem weiter über Deinen kleinen Virentransporter freuen kannst!
    Alles Liebe! Maneu

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