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Buchrezension: George (by Alex Gino)

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Mila hat ihre Umschulung zur Mediengestalterin!

Mila hat ihre Umschulung zur Mediengestalterin

Hallo meine lieben Flauschies, Ich habe etwas zu verkünden. Ich habe lange darauf hin gearbeitet. Ich habe lange dafür gekämpft. Zweieinhalb Jahre sind vergangen, seit mein Leben zu einem Scherbenhaufen geworden ist. Seit alles, was ich mir aufgebaut hatte, zu Asche geworden ist. Zu alles erdrückender Asche. Das Pompeii meines Lebens. Fünfzehn Jahre meines Lebens habe ich in meinen Beruf investiert. Handwerk. Sicher und bodenständig. Doch nie wirklich das was ich wollte. Auch wenn ich das lange Zeit geglaubt habe. Jetzt habe ich eine zweite Chance bekommen. Ich habe die Möglichkeit noch einmal von Vorne zu beginnen. Ja, es diesmal richtig zu machen. Das habe ich vielen Menschen da draußen voraus. Die Chance wirklich das zu machen was ICH möchte. Die meisten Menschen quälen sich jeden Morgen aus ihren Betten und gehen jeden Tag einer Arbeit nach, auf die sie eigentlich gar keinen Bock haben. Ich war in dem selben Teufelskreis gefangen...und konnte das jeweils nächst Wochenende gar nicht abwarten. Nur dass ich keine Wochenenden mehr hatte.
Ja was willst du später mal werden...?
Als ich jung war, wollte ich "irgendwas bei Film und Fernsehen" oder vielleicht "mit Computern" machen, aber dafür hätte ich Wünsche haben müssen. Oder vielleicht zumindest die Unterstützung meiner Eltern. Und bessere Noten wären auch nicht verkehrt gewesen - ich war echt dumm, als es in der Schule in die heiße Phase ging. Aber wie das so ist, wurde jede meiner Ideen vom Tisch gewischt - entweder als Schnapsidee abgetan, oder als unrealistisch zu Grabe getragen. Von den realistischeren Überlegungen blieben der Beruf der Biologielaborantin, Mechatronikerin und Orthopädietechnikerin über. Von den vernünftigen Überlegungen meines Vaters. Ich wusste nicht was ich wollte und es war mir zu egal, um mich durchzusetzen. Wie gesagt, ich war dumm zu der Zeit. Über Umwege bin ich bei meinem ersten Beruf gelandet...und habe mich voll rein gekniet. Nicht weil ich meine Bestimmung gefunden hätte - nein - weil ich zu bequem war mir etwas anderes zu suchen. Und im Laufe der Zeit bin ich in meinen Beruf rein gewachsen...und gut geworden. Sehr gut sogar. Fünfzehn Jahre habe ich mit dem Job meine Brötchen verdient, bis ich an der Welt und den Umständen zerbrochen bin. Aber ich habe eine zweite Chance bekommen.

"Ich werde Mediengestalterin"

Vielleicht bin ich blauäugig. Vielleicht sieht die Welt in einem oder in zwei Jahren schon wieder ganz anders aus, aber im Moment bin ich einfach nur überglücklich, dass ich meine Umschulung bekomme. Ich habe so lange dafür gekämpft. Ich habe verschiedene Ideen und Abwandlungen in der Zwischenzeit gehabt. Ein Paar waren zugegebener Weise Schnapsideen, aber die erste Idee habe ich nie aus den Augen verloren - Mediengestalterin. Seit dem Beginn meiner Depression hatte ich mich in mein persönliches Dagobah zurückgezogen und den Kontakt zur Aussenwelt fast vollständig abgebrochen. Irgendwann erwuchs aus meiner Isolation der Wunsch nach Ablenkung und kurze Zeit später war dieser Blog geboren. Ich hatte keine Ahnung von Webdesign, Bloggen oder Dingen wie MySQL oder WordPress. Auch von Photoshop hatte ich bis dahin nur gehört und mich mehr schlecht als recht mit Photo Impact durchgeschlagen. Schnell hab ich gemerkt, wie sehr mir die digitale Welt liegt. Ich habe das Fotografieren für mich entdeckt und mich durch Photoshop durchgebissen - jeden Slider und jede Rubrik auf diesem Blog habe ich selber gemacht. Meine Faszination für Motion Graphics hat mich etliche Stunden in After Effects Tutorials gekostet und in InDesgn habe ich mich mit Print Layouts beschäftigt. Also warum nicht das Hobby auf professionellem Level erlernen und etwas machen was einem wirklich Spaß macht?

Am 7.8.2017 fiel der Startschuss

für meine Umschulung im BfW Farmsen. Zugegeben - ich war nach all dem Hickhack mit der DRV nicht gerade scharf darauf meine Umschulung im Berufsförderungswerk zu absolvieren, aber meine anfängliche Skepsis ist totaler Begeisterung gewichen. Und das soll etwas heissen, denn ich bin dieser Tage nicht mehr leicht zu begeistern. Ich bin zwar nicht abgestumpft, aber die Depressionen haben Narben hinterlassen. Aber ich freue mich. Ich freue mich wahnsinnig und bin auf die nächsten 2 Jahre richtig gespannt!
Die Umschulung dauert 24 Monate
24 Monate...für eine Ausbildung die sonst 3 Jahre dauert. Klingt im ersten Moment hart...aber wenn ich so darüber nachdenke, dann ist die Situation wohl vielleicht sogar noch härter ^^ Nein, im Ernst - es gibt viel zu lernen, und im Gegensatz zu einer normalen schulischen Ausbildung, gibt es hier so gut wie keinen Frontalunterricht. Wir sind hier bei der Erwachsenenfortbildung...und da gilt Selbststudium! Aber ich bin überzeugt, dass ich das hin bekomme! Ich habe die Zeit und den Willen. Meine zweite Chance im Leben versaue ich mir nicht.
Jetzt erst Recht!

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Wo kommt Mila eigentlich her? Südafrika! (Ein Artikel über Fernweh)

Wo kommt Mila eigentlich her? Südafrika! (Ein Artikel über Fernweh)

Hallo meine lieben Flauschies, Wie ihr letztens sicherlich gelesen habt, ist mir vor kurzem meine originale Geburtsurkunde in die Hände gefallen und das hat emotional einiges bei mir ausgelöst - nicht, dass ich im Moment nicht eh schon sehr nah am Wasser gebaut wäre. Dieser Post soll euch einen kleinen Einblick in meine Herkunft gestatten. Klar ist so ein Artikel etwas selbstverliebt...aber HEY? Das ist mein Blog...über MEIN Leben. Ich darf das ^^

Wo komme ich also her?

Ich wurde 1981 in Durban, Südafrika geboren. Meine Eltern waren deutsche Auswanderer die versucht haben in der Fremde ihr Glück zu machen. Die Gründe und Begebenheiten die zu dieser Entscheidung geführt haben, sind an dieser Stelle irrelefant - meine Eltern haben es getan und Das muss an dieser Stelle reichen. Meine Eltern sind also nach Südafrika gegangen, um sich dort ein neues Leben aufzubauen und waren mit diesem Vorhaben offensichtlich ganz erfolgreich. Mein Dad hat als selbstständiger Maschinenbauingenieur gearbeitet und meine Mum als Dolmetscherin - von ihr habe ich wohl auch mein ganz gutes Sprachtalent. Soweit es überliefert ist, war sie sowohl in Englisch als auch in Afrikaans, Holländisch, Französisch, Spanisch und Italiniesch recht bewandert. Ich kann zwar mit Sprache und Wortwitz recht gut umgehen und liebe es Wörter und Wortursprünge aus verschiedenen Sprachen zu verknüpfen...doch als Fremdsprache, bin ich leider nie über Englisch hinausgekommen. Was nicht bedeutet, dass ich nicht gerne weitere Sprachen können würde...es hat sich leider nie ergeben. Gerade eine weitere Weltsprache wie z.B. Spanisch würde ich gerne können...oder um es etwas exotischer zu machen - Japanisch wäre auch ganz interessant. Dass ich die genetische Fähigkeit dafür hätte, daran zweifle ich nicht, aber ich bin schlicht zu faul.... aber wir schweifen ab. Das Leben meiner Eltern hat sich offensichtlich wie geplant entwickelt. Die Geschäfte florierten, die (nach deutschen Maßstäben) Villa war bezugsbereit und irgendwann sollte ein kleines Würmchen auf den Plan treten. Das war dann wohl meine Wenigkeit. Soweit ich weiß, war ich ein Folgeversuch...und da ich aus eigener leidvoller Erfahrung weiß, wie belastend FEHLVERSUCHE sind, bin ich froh das mein Schwimmerchen es schlussendlich geschafft hat.

September 1981

Ich wünschte ich könnte an dieser Stelle jetzt ein paar witzige Anekdoten zu besonderen Begebenheiten darbieten...doch ich fürchte, ich war noch etwas zu jung, um mich an solche Anlässe zu erinnern. Dennoch bin ich überzeugt, dass 1981 ein sehr guter Jahrgang gewesen sein muss... Lieb..unschuldig...und ungewiss der Zukunft, die da auf mich warten sollte. Leider habe ich nur sehr, sehr wenige Erinnerungen an meine Zeit in Afrika. Und selbst diese wenigen Erinnerungen wollen mir manche Menschen absprechen, da ich noch so jung gewesen bin...aber ich bin überzeugt, das man bereits mit 3 oder 4 Jahren Erinnerungen abspeichert, auf die man sein ganzes restliches Leben Zugriff hat. Selbstverständlich sind diese Erinnerungen nicht so klar wie spätere - aber ich habe schon diverse Bildeindrücke und sehr viele Gefühlserinnerungen. Besonders gut kann ich mich an Gerüche erinnern. Ich weiß noch ganz genau wie der Garten gerochen hat...obwohl ich keine nennenswerten bildhaften Erinnerungen an unser altes Haus habe. Und dann sind da besonders einprägsame Erlebnisse gewesen, an die ich mich bis heute erinnere.
  • Wir hatten einen Pool und da schwamm immer der Gartenschlauch...der war grün, so wie man einen Gartenschlauch halt kennt und eines schönen Tages saß auf diesem Schlauch ein kleiner gelber Frosch - den ich unbedingt haben wollte. Meine Mum ist fast hysterisch geworden..... seit dem mag ich keine Frösche mehr....
  • Wir haben Urlaub gemacht und waren irgendwo im Veld in einer Bush Lodge einquartiert - es war toll. Überall roch es nach Lagerfeuer (der Geruch von afrikanischen Holz und vor allem Mopani ist der beste Geruch der Welt). Die Boma (die Feuerstelle) war mit Schilf oder Bambus eingezäunt. Es war urgemütlich...selbst oder GERADE für ein kleines Kind.
  • In besagter Ferienanlage - es war morgens - bin ich nach draußen gelaufen, um zu spielen...nur um mitten auf eine große, dicke Schlange zu treten, die dort im frisch gemähten Gras lag. Sie war grau/weiß/schwarz und in meiner Erinnerung ungefähr 15 Meter lang (in echt wahrscheinlich 1,5 Meter...Puffottern werden nicht sooo groß). Nach einem gellenden Schrei meinerseits, kam mein Vater aus unserem Chalet gestürmt - nur mit einer Schrotflinte bekleidet und hat das Vieh erst einmal in zwei Teile geteilt. Den Anblick werde ich nie vergessen. Dennoch mag ich seit dem keine Schlangen mehr...mehr noch...ich habe eine panische Angst vor Schlangen, egal welcher Größe und Art. Vermutungen legen Nahe, dass die Schlange bereits tot war - wahrscheinlich an ausgelegten Rattenköder verstorben, da es mich sonst wohl nicht mehr geben würde.
Ich habe eine Reihe schöner und weniger schöne Erinnerungen an Afrika - aber alle lassen mein Herz aufgehen. Zwar habe ich nicht lange dort gewohnt und ich kenne mich zugegebener Weise nicht mit der heutigen Situation dort aus, aber alles in mir zieht mich für einen ausgedehnten Besuch dort hin - mein letzter Afrikaaufenthalt liegt immerhin schon einige Jahre zurück.

Mein letzter Besuch war 2001

Mein letzter Afrikabesuch war 2001, was gleichzeitig mein letzter Familienurlaub mit meinen Eltern war. Danach bin ich Zuhause ausgezogen und habe mich in die weite Welt davon gemacht. Das war auch das erste Mal, dass ich Afrika mit annähernd erwachsenen Sinnen kennen lernen konnte. Leider hat auch hier der Zahn der Zeit zugeschlagen. Da 2001 noch die Analogfotografie die Oberhand hatte, habe ich damals Film um Film an Papierfotos verknipst...von denen leider die meisten Abhanden gekommen sind. Unsere Reise startete in Johannesburg - eine Stadt wirklich krasser Gegensätze und extrem gewöhnungsbedürftig, wenn auch nicht besonders spannend, der Rechtsverkehr. Aber selten habe ich die Kluft zwischen Arm und Reich so deutlich gesehen wie dort. Unser Apartment für die ersten 2 oder 3 Nächte hatte hohe stacheldrahtbewehrte Mauern und einen Sicherheitsdienst...das wirkte für den Durchschnittsdeutschen schon befremdlich. Aber das soll kein Reisebericht werden - dafür ist es auch viel zu lange her, aber ich habe eben ganz, ganz tolle Erinnerungen an diesen Urlaub, der uns von Johannesburg, nach Pretoria, dann in den Krüger Park und schlussendlich in unser Farmhouse im weiten und menschenleeren Bush bringen sollte... Wie gesagt, viele Bilder habe ich leider nicht mehr gefunden, aber ein Paar konnte ich dann doch noch auftreiben und etwas aufhübschen. So viele schöne Erinnerungen...und es zieht mich magisch wieder nach da unten. Ich weiß, dass die Großstädte dort nicht ohne sind...aber das Land...die Wildnis...die Tiere. Wenn man dort in die Wildnis fährt, dann IST man in der Wildnis. Keine Menschenseele weit und breit - und genau DAS vermisse ich in der heutigen, doch ach so schnelllebigen Zeit. Ja, es gibt dort Schlangen...aber die wird schon nicht mich beissen! Natürlich ist das nur ein Träumerei...aber ich würde unheimlich gerne noch einmal nach Südafrika reisen. Vielleicht die Garden Route Tour mitmachen? Die tollste Steak House Kette der Welt besuchen: Spurs. Ich hab viele Steakhäuser in Deutschland durchprobiert...aber nicht mal ein Blockhouse kommt an die Marinade ran! Wer weiß schon was die Zukunft für mich bereit hält.   Wie siehts aus? Soll ich noch etwas mehr aus dem Nähkästchen plaudern? Mein letzter Besuch liegt über 15 Jahre zurück...aber vielleicht würde mir noch was einfallen 🙂

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