Stimmtraining

So…damit müsste alles von vor dem Crash wieder on sein… :

Wir alle kennen das…das Passing mag noch so gut sein, der Lidstrich sitzt perfekt, der Pony verdeckt den Neandertalerbalken…ABER – sobald man den Mund aufmacht ist alle Illusion dahin.
Es ist zum verrückt werden; man kann sich noch so sehr anstrengen und geht trotzdem nicht in der Masse unter – an der Kasse, am Schalter oder nur beim Burgerladen um die Ecke. Du machst den Mund auf und aus einem flüchtigen Blick wird ein irritiertes Starren…
Tja, da war bei uns das Testosteron am Werk – der Fluch nennt sich Stimmbruch.
Was also tun? Was KANN man bzw. Frau tun?
Da bleiben nur der beherzte Griff zum Skalpell (bitte nicht zu Hause praktizieren!) oder eben Stimmtraining – unter professioneller Leitung nennt sich das ganze Logopädie und ist sogar im Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenkassen enthalten!
Die Variante mit dem Skalpell ist zwar eine Option, aber meinen Recherchen nach doch mit einigen Risiken behaftet, die von der heiseren Raucherstimme bis zum totalen Stimmverlust führen können. Aber über dieses Thema werde ich an anderer Stelle genauer berichten.

Also zurück zum Stimmtraining:

Dabei verletzt man sich zumindest nicht…ok…Muskelkater ist möglich. Ehrlich, das ist mein Ernst. Ihr ahnt nicht welche Muskeln man im Hals hat, die man normalerweise nie in der Form nutzen würde, aber auch dazu später mehr.
Und dafür ist meiner Meinung nach eine richtige Logopädische Therapie dringendst angeraten, da man selber am Anfang noch kein Ohr für die eigene Stimme hat und die Gefahr groß ist, sich ein Stimmmuster anzutrainieren, dass gelinde gesagt „Mist“ ist – Minnie Mouse bzw. die Tunte von nebenan lassen grüssen 🙂

Was will ich also mit meiner Stimme erreichen?
Ich will die Resonanz los werden. Männer sprechen aus der Brust heraus (kehlig, brummelig, laut), während Frauen die Stimme im „Kopf“ bilden und sich durch eine feinere tonale Varianz ausdrücken. DAS will ich auch. Also was tun, frage ich erneut? Dazu gibt es natürlich seitenweise Abhandlungen und mehr oder weniger „gute“ Anleitungen im Internet (von denen viele einfach nur Käse sind, weil man sich selbst noch nicht beurteilen kann und zu Fehlern neigt).
Darum nehme ich regelmäßig den Weg zur Logopädin meines Vertrauens auf mich, um auch tatsächlich Fortschritte zu erzielen.
Zusammen arbeiten wir an den verschiedenen Baustellen meiner Stimme – dem tonalen Umfang, Atemtechnik, Lautstärke, Muskelspannung (in Hals, Kopf und Körper!) und vielem Mehr.
Ziel soll eine Tonlage im Bereich um und bei C‘ sein

Männer reden in der „Vollstimme“ – die Stimmlippen sind total entspannt; da flattert und rattert es, dass sich die Lungen biegen…

aber ich will

die „Randkantenstimme“ eine weiche und resonanzarme Stimme (vorzugsweise in weiblicher Tonhöhe)

wenn ich dann auch noch Melodie und Prosodie gebacken kriegen würde, wäre ich schon ganz happy…aber leider bin ich selbst mein größter Feind. Ich bin hyperton und zu aufgeregt. Für mich allein im stillen Kämmerlein komm ich ganz gut klar, aber wenn sie losgelassen…. Dann kriege ich Stress und brummel doch wieder los. Es ist zum Mäusemelken.
Trotzdem möchte ich euch an meinen Fortschritten teilhaben lassen und werde hier in regelmäßigen Abständen kleine Videos von meinen Übungen mit entsprechendem Begleittext posten.


****Videos müssen noch wieder eingebunden werden******

auch bekannt als das Schweigen der Hammel...oder so ähnlich. Die im letzten Post genannten Punkte sind leider nicht jedem von uns ...
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...oder wie man seine weibliche Stimme findet. Das Internet wird von Seiten, Posts, Angeboten, Artikeln und Videos geradezu überschwemmt, die einem ...
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Hallo ihr Lieben, wie versprochen habe ich weiter geforscht und habe eine weitere KliniK im Ausland aufgetan - ja, ihr vermutet ...
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