stativ04

Mila testet: Aukey Selfie Stick mit Stativ und Bluetooth (sponsored post)

Lesezeit ca: 3 Minuten

Aukey Selfie Stick mit Stativ und Bluetooth (sponsored post)

Der Test des wahrscheinlich nutzlosesten Gegenstandes, den ich bisher für meinen Blog testen durfte – und ich habe mich verliebt. Ich habe Selfie Sticks immer belächelt und als total bescheuert etwas für seichte Gemüter betrachtet…und ich hätte nicht weiter daneben liegen können. Meine eher etwas abwertende Meinung mag durchaus für die günstigeren Vertreter neben den Media-Markt Kassenbändern gelten, aber für mein Rezensionsstöckchen muss ich meine Meinung eindeutig revidieren.

Was habe ich bekommen?

Selfies…die Welt ist im Selfie-Wahn. Du kannst kaum vor die Tür gehen, ohne jemanden zu Gesicht zu bekommen, der gerade ein Selfie von sich, seinen Nudeln (NUDELN…nicht Nudel!), seinem Burger, seinem Mops, oder weiß der Geier was auch immer gerade macht….

Auch in der Bahn scheinen Selfies ein probates Mittel zum Zeitvertreib darzustellen und die Denkerpose bietet sich dabei wohl auch immer besonders an. Oder die Finger am Kinn sollen nur mögliche Pickel verdecken, oder das Kinn vor dem Abfallen bewahren…man weiß es nicht genau. Weitere Feldforschung muss noch von oberster Stelle genehmigt werden.

Wie man meinem Text eventuell entnehmen kann, stehe ich Selfies dezent skeptisch gegenüber. Aber NICHT weil ich etwas gegen den Kult der übermäßigen Selbstdarstellung / Inszenierung hätte ^_^ Ich finde es einfach nur witzig wie sich die Leute dabei verrenken und in die unmöglichsten Posen biegen, um ein passablen Schnapschuß zu knipsen.

“Dabei kann das Leben so EINFACH sein!”

Die Firma Aukey hat mir freundlicherweise dieses kleine Päckchen überlassen und ich war zugegebener Weise erst einmal skeptisch, was ich mit einem Selfiestick anfangen soll. Ich werde mich mit dem Ding ganz sicher nicht in die S-Bahn setzen und anfangen Bilder von mir auf dem Viererplatz am Fenster, oder am Mittelgang…oder womöglich gar an der Tür(!!1!!1!) zu machen…aber je mehr ich das Päckchen sondiert habe, um so überraschter war ich von der ganzen haptischen Qualität des Inhaltes.

Selfiestick aus Aludruckguss, Schaumstoffgriffstück, Dreibein, Fernauslöser

Schnell war mir klar, dass das hier kein billiges Plasteteil ist, das nach einer Woche im Müll landen würde – dies ist ein ernst zu nehmendes Produkt. Schon beim ersten Auspacken viel mir sofort das Gewicht der Einzelteile auf, sowie die modulare Bauweise. Das hat ja sofort mein Fotografenherz angesprochen – zumal es sich bei allen Schrauben auch um 1/4″ Gewinde handelt, wie sie auch bei meiner Kamera und dem regulären Stativen die Norm sind.

Die Klemme für das Hände ist aus einem massiven Block gefräst und hält das Handy durch Federspannung bombenfest (da muss man sich schon anstrengen, um das Teil auseinander zu kriegen). Wer sich Sorgen macht, dass das Handy zerkratzen könnte…die Gefahr ist nicht komplett unwahrscheinlich, aber durch die vorhandene Polsterung auf ein Mini-Minimum reduziert.

Die Technischen Daten werde ich jetzt nicht kopieren. Für wen die wichtig sind, der kann sie ja über den Link oben einsehen.

“Was macht den Stick jetzt für dich besonders?”

Das Dreibein! Durch das Dreibein wird der Selfiestick zu einem Vollwertigen Stativ für mein Handy…und durch den mitgelieferten Bluetooth Fernauslöser (Die liefern sogar gleich ZWEI Knopfzellen mit) tun sich ganz neue Einsatzgebiete für mein Telefon auf – von Foto bis Video ist jetzt alles möglich. Ja, vorher natürlich auch schon, aber durch das Stativ FÜHLE ich mich gleich drei Nummern professioneller ^^

Dadurch, dass die Klemme sowohl seitlich, als auch unten eine Gewindebohrung hat, lässt sich das Handy im Quer-, als auch im Hochformat betreiben – je nachdem, wie man das Teil verschraubt.

Fazit:

Das was einen Selfiestick ausmacht ist für mich immer noch eher zweitrangig, da ich mich einfach nicht mit dem Stöckchen in der Hand durch Hamburg rennen sehen kann, ABER die Stativfunktion ist für mich eine kreative Goldgrube. Dabei ist die Verarbeitung über jeden Zweifel erhaben.

Somit vergebe ich für Material, Verarbeitung und Usability 4,5 von 5 Miladaumen 😀

 

 

 

 

 

//Dieses Produkt wurde mir zwar gesponsert, dennoch spiegelt der Test meine tatsächliche persönliche Meinung wieder//

 

 

Beliebte Beiträge

Milas Bunte Welt 3.0

Trommelwirbel und Fanfaren bitte – I´m back in Business!

Das war das 2te Semester

Das war das 2te Semester Hallo meine lieben Flauschies, Das

%d Bloggern gefällt das: