About my: Schlafzimmer

About my: Schlafzimmer

“Szenen eines Umzugs”

Hallo meine lieben Flauschies,

Heute möchte ich euch etwas über meinen Lieblingsort erzählen. Hier habe ich geschwitzt, geknurrt…und zuletzt sogar einmal geschrien – ja, es geht um mein Schlafzimmer.

Ich bin umgezogen. In eine Altbauwohnung. Mit abartig hohen Sockelleisten.
Um den mir zur Verfügung stehenden Platz optimal nutzen zu können, war es klar, dass mein Schlafzimmer in das kleine Zimmer wandern würde: Bett vorm Fenster und Kleiderschrank in der Nische….Nische….

Ich fange schon wieder an hysterisch zu kichern, wenn ich NISCHE schreibe….

Teil 1 – Der Schrank

eigentlich eine schöne Planung, oder?

Ja….ein Pax Korpus – ich stehe ja auf Ikea – ist 1 Meter breit, die Nische ist 2,03m breit. Alles Roger, oder? Wenn ich Trottel mal die Fußleisten mit in die Rechnung genommen hätte…mit denen die Nische plötzlich noch..äh….1,98m breit ist. HOLY F*’&%$!

An meinem kleinen Doppelgbett seht ihr, dass da aber auch nicht viel Spiel ist, um das Zeug irgendwie anders hinzustellen. Der Schrank MUSS in die Nische. “Also was tun?”, sprach Zeus und blickte auf die Fußleisten. Abreissen wäre eine Option gewesen, aber dann hätte ich mir sämtliche Farbe und Putz von der Wand geholt, die gerade erst von meinen fleißigen Heinzelmännchen frisch gemalert wurde…also nein, fällt aus weil wegen is nich…

Option 2: Aufbocken…

Njaaaaa…..wtf….die Sockelleisten sind mal eben 15cm hoch. Wie soll ich denn das machen? Naja, eigentlich ganz einfach, indem ich die Oberseite der Leisten als Auflagefläche für eine Grundplatte nehme und die vorne nur noch mit Füßen abstütze – e´ bola: Ich hab wieder eine Nische mit 2,03 Breite.

Was für eine Bastelei, nur um wieder etwas Stauraum für die Schlüpper zu finden. Aber was solls. Ich habe tatsächlich noch einen herrenlosen Pax herumligen gehabt, den ich quasi geschändet und mir einen Franken-Pax zusammengezimmert habe.

Von eben diesem Pax habe ich eine der Seitenwände genommen und als Bodenplatte zum aufbocken missbraucht. 4 Füsse unter die Vorderkante geschraubt und das Ding auf der Fussleiste aufgelegt. Allerdings war mir das dann doch nicht ganz geheuer, so dass ich erst einmal die Platte mit zwei Winkeleisen zusätzlich an der Wand gesichert habe. So weit so gut…

Dann ging es daran die Paxe aufzubauen…im stehen…AUF der Grundplatte, da ich einen Pax fertig zusammengebaut nie im Leben 15 cm gehoben bekommen würde…helau, sag ich nur…aber ich habs geschafft…irgendwie…und aus dem Projekt Pax wurde Operation “Einbau-Pax”. Man könnte auch sagen, die ziehen NICHT noch einmal um. Entweder ein potentieller Nachmieter nimmt die, oder er muss sie nehmen 😉

Aber mein Schrank steht…ohne Rückwände und nur von einem halben Dutzend Winkeleisen zusammengehalten…aber er steht. Wie ne Eins. Ich bin echt stolz…

Teil 2 – Die Beleuchtung

Ja, die Beleuchtung fand auch ganz abrupt statt. Eigentlich bin ich ja immer noch auf der Suche nach DER Lampe für mein Mädchentraumzmmer, denn meine geliebte Ikea Ortöfta kann ich nicht mehr benutzen…es sei denn ich will mir jedesmal beim Zubettgehen, oder Aufstehen die Rübe an dem Kronleuchter stoßen. Nein, es muss eine Alternative her…

…und dann kam sowas wie Fast-Sommer. Auf jeden Fall 30° und mehr. Ihr habt das mitbekommen? Jedenfalls saß ich hier den einen Abend und wäre fast umgekommen. 30° und Schweiß en Mass. Was bleiben einem da schon für Möglichkeiten? Genau! Wir bauen den Deckenventilator, der eigentlich ins Wohnzimmer sollte mal eben über dem Bett an…in DEM Zimmer in dem die Flügel aber gerade so Platz nach allen Seiten haben. Aber soll ich euch was sagen? Das Ding ist der Burner! Seit dem kann ich wieder durchschlafen…

Wenn auch mit einem dezent unguten Gefühl…denn ich habe mal wieder nur merkwürdig leichte Rigipsdecken. Wenn ich also irgendwann vom Deckenventilator erschlagen aufgefunden wurde, dann bitte nicht wundern.

Und was die Beleuchtung angeht? Klar das beide Birnen den Transport NICHT überstanden haben, aber dem habe ich mit umweltfreundlichen und was noch viel wichtiger ist, milafreundlich verbrauchsarmen LED Kerzen von IKEA Abhilfe geschaffen…

Teil 3 – Apropo IKEA

Ich bin echt weich geworden. Er mag zwar aus der Kinderabteilung sein…aber ICH…LIEBE…DIESEN…TEPPICH.

Der Ikea RARING

Der passt einfach so dermaßen hammergeil in mein neues Schlafzimmer, das ist der Wahnsinn. Er ist flauschig. Er ist rosa. Er ist perfekt auf meine Wandfarbe abgestimmt…und bringt mich meinem Traum vom Mädchenschlafzimmer einen Schritt näher.

 

Teil 4 – Die Wandfarbe

Ja, die Farbe…eigentlich hatte ich mein Zimmer nur in einem schönen Altweiss gestrichen, aber ich kann einfach nicht ohne Farbe. Ein Leben ohne Farbe ist einfach nur trist und grau…also bin ich doch noch einmal zum Baumarkt getingelt und habe mir einen Eimer Farbe anmischen lassen.

Eigentlich hatte ich es ja wieder auf mein liebgewonnenes Altrosa abgesehen, welches ich schon in Stade an der Wand hatte…ABER diese Alpina Trendfarben- Dosen sind einfach so unverschämt teuer. Schön, keine Frage, aber teuer…und ich habe zuletzt doch so einige Probleme im Finanzsektor gehabt.

Doch es gibt ja Alternativen, wie z.B. die Hausfarben. Das wären beim Hagebau die Renovo Farben – und durchaus auch etwas für den schmaleren Geldbeutel. Doch wer jetzt denkt, die günstigere Farbe würde nix taugen, der täuscht sich. Ich bin meeega happy mit dem Ergebnis.

 

Ich hoffe euch gefällt der kurze Einblick in mein beschauliches Domizil. Wollt ihr auch über meine weiteren Heimwerkereien informiert werden?

Wie immer freue ich mich über Kommis oder ein kleines Like 🙂

 

 

 

 

Ähnliche Beiträge

Informativ
Verständlich
Lustig

Über Mila

Admina und Herrin dieser Seite, 34 jährige Hobbyfotografin...Möchtegernmodel...und ganz bewanderte Küchenfee. Meisterin des Wortes und allgemein recht pflegeleicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld

*

Ich bin mir der Risiken des Internets bewusst und stimme explizit der Speicherung meiner Daten zu!