Asus Rog Strix G531G

Mila testet: Asus ROG Strix G531G

Asus ROG Strix G531G

Lesezeit ca: 4 Minuten

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Hallo meine lieben Flauschies,

Sparfuchs Mila war erfolgreich: ein halbes Jahr Kleinanzeigen verfolgen, hat sich gelohnt, denn mein letzter Laptop hatte Ende 2017 das zeitliche gesegnet, aber die Möhre war zu dem Zeitpunkt bestimmt schon 6 oder 7 Jahre alt – also fern ab dessen, was heute noch als erträglich gilt. Zwar habe ich noch einen Desktop PC, aber so oft, wie ich unterwegs bin, habe ich den Verlust wirklich schmerzlich gespürt. Also musste wohl oder übel ein neuer Laptop her…

Und wie das so ist. Mit zunehmendem Alter, steigen die eigenen Ansprüche. Und mit den steigenden Ansprüchen potenziert sich auch der entstehende Schmerz im Portemonnaie. Aber was soll man machen? Als Grafikerin braucht man nun einmal ein halbwegs potentes System…und wenn man, so wie ich, auch gerne mal ein Spielchen zwischendurch spielen mag, dann wird der Kostenfaktor nun einmal vierstellig…

Aber Sparfuchs der ich bin, gucke ich mir ja den Markt immer ganz genau an und mach mich vorher wirklich schlau. Welche Modelle gibt es. Wo liegen die Unterschiede. Wie viel Leistung kriege ich für meine mickrigen Kröten? Und da musste ich erst einmal ganz schön schlucken, als ich die Kluft zwischen Anspruch und Finanzen gesehen habe.

Ein Gerät mit ansprechendem Prozessor und akzeptabler GPU ist ab etwa 1500€ zu bekommen…*schluck*…mein Budget sah eigentlich nicht mehr als 1200€ Taler vor. Was macht man in so einem Fall? Genau – man schaut doch einmal bei den Kleinanzeigen rein, da man ja gelegentlich doch mal Glück hat. Und was soll ich sagen – ich HATTE Glück. Ich habe über Ebay einen Laptop für einen unverschämt günstigen Preis geschossen, der weit unter meinem Limit lag. 4 Wochen alt. Mit Rechnung. Gottesgeschenk, weil sich der Eigentümer lieber noch einen zweiten Rechner mit WaKü bauen wollte und der Laptop nur rumstand…okeeeeeee.
Amazon listete das Gerät zu dem Zeitpunkt mit einem stattlichen preis von 1950€.

Was habe ich mir denn da erjagt, fragt ihr jetzt?

Asus ROG Strix G531G

  • 15,6″ FHD Display
  • INTEL I7 9750H (6 Kern CPU mit 2600 – 4500 MHz im Boost)
  • 8GB RAM
  • 512GB M.2 SSD
  • RTX 2070 / 8GB VRAM
  • 3USB + 1USB C
  • AURA Unterboden und Tastaturbeleuchtung

Handling

Dieser Laptop ist mega schnell. Vom Einschalten bis arbeiten vergehen wirklich nur Sekunden – das ist für mich schon eine enorme Steigerung. Jeder Programmstart flitzt wirklich nur so dahin. Ein durchaus adäquater Desktopersatz und in vielen Dingen sehr viel schneller als mein Desktop PC.

Einziger Wermuthstropfen ist der unterdimensionierte Arbeitsspeicher. Diesen muss ich unbedingt aufstocken, sobald ich die Möglichkeit dazu habe. Grafik und Videobearbeitung im Multitasking werden es mir danken…und ich weniger fluchen. Da machen die 16 GB Ram in meinem Desktop doch einen merklichen Unterschied, obwohl die Kiste schon 5 Jahre auf dem Buckel hat.

Weiterhin sind auch die verbauten 512 GB Speicherplatz für heutige Verhältnisse nicht mehr ganz adäquat, obwohl die Festplatte wirklich pfeilschnell ist – zum Glück hat der Laptop noch Platz für eine weitere Festpaltte im 2,5″ Format. Ob schnelle SSD oder eine HDD für mehr Platz – beides geht.

Im normalen Office Einsatz ist der Laptop kaum zu hören, aber wehe man startet ein Spiel oder lässt mal einen längeren Renderdurchgang laufen – dann fangen die Turbinen aber an ordentlich Gas zu geben. Wenn man dann einen Kopfhörer parat hat, ist das schon angenehmer.

Auch wird das Gerät unter Last eben ganz schön warm. Auf den nackten Beinen ist das auf Dauer nichts und auch im Bett, würde ich ihn nicht unbedingt auf eine Decke stellen wollen, da er die Kühlluft von unten ansaugt.

Großer Pluspunkt ist allerdings die Akkulaufzeit, die für ein Gerät dieser Leistungsklasse gar nicht übel ist. Natürlich nicht unter Vollast, aber beim Schreiben und etwas Photoshoppen, geht der Kiste erst nach etwa 90 Minuten die Luft aus. Nicht Rekordverdächtig, aber für mal eben unterwegs was machen, durchaus in Ordnung. Apropo “unterwegs” – überall hinschleppen muss ich diesen Laptop allerdings nicht, denn er gehört trotz seiner geringen Größe nicht zu den leichtesten, aber das liegt definitiv an der Kühleinheit.

Zocken:

OK – ja…angeschafft für den Produktiveinsatz, zocke ich auch gerne mal ein Spielchen. Mit diesem Gerät kann ich tatsächlich mobil so ziemlich alles zocken, was Steam zu bieten hat. Für mich eine ganz neue Erfahrung, mich in den Gartenpavillon zu setzen und dort einen Shooter zu zocken. Wow. Fragt mich jetzt nicht nach FPS…die sind mir herzlich egal. Ich kann zocken. Ich muss die Grafik nicht runterschrauben. Passt für mich!

Fazit:

Dieser Laptop ist der Oberhammer. Ich bin so glücklich, dass ich dieses Baby schießen konnte. Die Unterboden-Discobeleuchtung habe ich anfangs müde belächelt, aber ich gebe zu, dass ich Gefallen an den bunten Lämpchen gefunden habe und mich da auch nicht mehr von trennen möchte. Macht das arbeiten auf dem Sofa, oder gar im Bett, tatsächlich angenehmer. Das einzige was mich wirklich stört, ist, dass die USB Steckplätze nur auf der linken Seite sind. Rechts hätten sie gerne auch noch einen hinsetzen können.

Von der Leistung abgesehen, bin ich allerdings auch vom Ton absolut positiv überrascht worden. Ich kenne Laptops eigentlich nur als blecherne Quäken, aber dieses Gerät hat echt passablen Klang. Netflixen macht tatsächlich auch ohne Kopfhörer Spaß.

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