2021

2021 – Neues Jahr, neues Glück?

2021 a.k.a "Der Orangen Hulk"
a.k.a "The Year After"
a.k.a "Jenseits des Donnerkapitols"
a.k.a "Als ich Bewunderung für Mamablogs erlangte..."
a.k.a "Egaaaaal !"

Lesezeit ca: 3 Minuten

Hallo meine lieben Flauschies,
mein letzter Beitrag liegt jetzt etwas über einen Monat zurück und ich habe es noch nicht einmal geschafft einen Weihnachtsbeitrag, oder auch nur einen meiner obligatorischen Neujahresposts zu verfassen.

Digital Detox könnte man sagen – aus mehreren Gründen. Denn ich verbringe den Lockdown bei meiner Familie. Erst den Lockdown-Light, dann Weihnachten und nun den harten Lockdown.

Blue Dabi Di Dabi Dei

Ich wünschte da gebe es jetzt massig News zu erzählen, aber dem ist nicht so. Ich bin nur müde. Corona Müde – man nennt es wohl den Corona Blues. Man sitzt den ganzen Tag Zuhause, die Tage verstreichen und ohne einen Kalender hätte ich längst den Überblick verloren, welchen Wochentag wir eigentlich haben.

Jeder Tag ist irgendwie uniform und eintönig. Ich bin zwar sehr glücklich, dass ich diese Zeit bei meiner Familie verbringen kann, aber wegen der Kinder ist jeder Tag doch irgendwie getaktet und durchgeplant.

Um 8 klingeln die Wecker, dann geht es an die Schulaufgaben bis zum Mittag. Um 13 Uhr wird gegessen. Dann wird mit den Kids gespielt. Gegen 16 Uhr gibt es “Kaffeezeit” und um 18 Uhr gibt es schon wieder Abendbrot. Im Anschluss werden die beiden Kleinen dann direkt bettfertig gemacht und der häusliche Trubel neigt sich so langsam dem Ende zu…

Eat – Sleep – Repeat

Oder auch liebevoll “Murmeltiertag” genannt. Dieses Muster wiederholt sich Tag für Tag für Tag…für Tag. Nur unterbrochen durch die Weihnachtszeit, obwohl da eigentlich nur die Schulaufgaben weggefallen sind. An den geplanten Zeiten hat sich da eigentlich nichts geändert.

Wer jetzt meint, diese Darstellung wäre von meiner Seite negativ behaftet, der hat nur teilweise recht. Ja, die zeitliche Taktung widerspricht allem, was mir heilig ist und gerade dieses jeden Tag um 13 Uhr Mittagessen ist echt hart – da ich in der Regel gerade so gegen 11 – 11:30 ja erst frühstücke. Ich bin halt abends Warmesser… aber was solls. Für jeden Tag warm Mittag sehe ich da ja gerne drüber hinweg ^^

Nein, ich bin mehr als froh, nicht jeden Tag allein zu Hause auf meinem Sofa zu liegen und eine Serie nach der anderen wegzubingen. Was zwar definitiv auch seine Vorzüge hat, aber eben eine sehr einsame Tätigkeit ist. Und genau das ist der Knackpunkt – ich bin ein absolutes Herdentier! Ja, ich brauche meinen Rückzugsraum und kann sehr gut für mich allein sein, aber die soziale Komponente ist in meinem Leben so unsagbar wichtig.

Problematisch ist, wie gesagt, die Tagestaktung für mich. MEIN Tag sieht einfach in der Regel völlig anders aus, als der einer (un?)koordinierten sechsköpfigen Familie. Zwar stehe ich auch sonst gegen 8 auf und sitze dann spätestens um 9 am PC und arbeite….aber mache dann mal eine Pause…oder ein Nickerchen….oder gucke eben eine der besagten Serien. Vorteile der “Umstände” – nenne ich es mal vorsichtig so.

Da grätscht mir die Taktung voll rein! Da muss ich quasi alles zwischen 9 und 12:30 schaffen, was ich mir sonst über den Tag verteile – It´s a hard knock Life… Der Rest des Tages ist dann in der Regel dahin, denn aus einem mir schleierhaften Grund stehen die Kids total auf “Milapedia” und belagern mich, wenn es um Geschichts-, Erdkunde-, Chemie- oder Biohausaufgaben geht. Manchmal ist es ein echt hartes Los, so viel zu wissen xD

Ich bin nicht arrogant, ich weiß es wirklich besser…

Frau Prof. Dr. Klugscheiß zu Besserweiß

Was mich zum Kern bringt – ich komme derzeit zu fast nichts. Ich habe die Wahl zwischen “Allein & produktiv” und “Familie & Das Nötigste”.
Wie oft habe ich mir vorgenommen, mich mal für eine Stunde hinzusetzen und einen Beitrag zu schreiben? Kaum sitze ich, kommt jemand:” Milaaaa? Kannst du mal dies? Oder das? Oder jenes?”.
Es ist zum Mäusemelken.

Ich sehe Mamiblogger mit neuen Augen

Respekt an alle Mütter da draußen, die es schaffen, tagtäglich Mutti, Hausfrau und Partnerin zu sein und sich dabei nicht selbst zu verlieren. Ich bin nur bei meiner Familie zu Besuch und bin schon hart an der Belastungsgrenze, obwohl der Großteil meiner Zeit gerade aus Prokrastinieren besteht. Vier Kinder zwischen 7 und 16, die sich abwechselnd, oder gerne auch mal gleichzeitig um dich reißen, kann eine ganz schöne Herausforderung sein. Andererseits fühlt es sich auch gut an. Ein wenig streichelt das ja meinen Gottkomplex, wenn mir meine Untertanen huldigen und mir bei jedem Wort an den Lippen hängen…nur die Große, die wird allmählich renitent und hat Widerworte.

Was bringt das Jahr 2021?

Wie sagt man so schön? Es bleibt spannend! Die Grütze geht ja irgendwie genauso weiter, wie das letzte Jahr aufgehört hat. Die Idioten werden nicht weniger. Der Orangen Hulk versucht sich an FAR CRY 5 – IRL Edition. Die Japaner haben noch eine neue Coronamutation entdeckt und aus Richtung Proxima Centauri funkt eine Radioquelle, die verdächtig unnatürlich klingt. Wenn dieses Jahr die Aliens anklopfen, würde ich wahrscheinlich nicht mal mehr überrascht die Augenbraue anheben, um ein zaghaftes “Faszinierend” von mir zu geben…

Zugegeben, mit diesem Post habe ich nicht viel Neues von mir gegeben, aber ich lebe, bin da und versuche mir jetzt wieder mehr Zeit freizuschaufeln, da ich für die Zukunft eine ganze Menge geplant habe. Zum Beispiel habe ich noch diesen Monat vor, das erste Mal auf Twitch zu streamen, damit ihr euch an meinen bescheidenen Gaming Skillz ergötzen könnt. Die Vorbereitung meines Kanals hat doch mehr Zeit in Anspruch genommen, als ich ursprünglich veranschlagt hatte…

Stay tuned,
eure Mila

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