Allgemeines

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Ein Watscheln zum Jahresanfang

Hallo meine lieben Flauschies,
das neue Jahr fängt dezent bescheiden für mich an, denn ich habe mir eine wundervolle Infektion eingefangen. Ich hatte ja geschrieben, dass ich am Sylvesterabend krank geworden bin und Neujahr mit Fieber verschlafen hatte - joa, ab dem zweiten Januar kam noch ein Leckerbissen dazu.

Aber zunächst die Gute Nachricht - Das hohe Fieber ist gesunken

Die grippeartigen Symptome waren tatsächlich nach einem Tag lang ausschlafen wieder weg, aber richtig schön bescheiden ist es dann am nächsten Tag geworden, als ich abends zuvor noch dachte, mir würden die Füße einschlafen. So richtig was dabei gedacht habe ich mir nicht, denn ich bin dann auch zeitig ins Bett gegangen, um fit für die Arbeit zu sein...wo ich auch noch hingegangen bin...oder eher GEWATSCHELT.

Denn ich habe einen widerlich schmerzhaften Ausschlag unter den Füßen bekommen; fast unsichtbar aber schmerzhaft wie sau. Streng lokal plantar mit Ausnahme der Ferse, die es bis Höhe Ansatzpunkt Achillessehne in Mitleidenschaft gezogen hat. Kleine lila Punkte vornehmlich unter den festeren Hornschichten, die bei Berührung wie Glas ins Fleisch stechen. Zutiefst entzückend...

Da dieses bis Mittags immer schlimmer wurde entschied ich mich dann doch spontan dazu, einen Arzt zu konsultieren - den ich dann auch hätte fragen können wie die Lottozahlen am kommenden Samstag aussehen würden. Danke für nichts, außer dem Vorschlag einen Hautarzt aufzusuchen oder mich auf Zucker testen zu lassen...

So bin ich dann erst einmal wieder Heim und wollte die Nacht abwarten, habe mir eine Folge Arrow angemacht und bin auf dem Sofa eingenickt...um dann so etwa 3 Folgen später wach zu werden, da mir die Hände brannten - HEUREKA - es strahlt aus. Auf die Handflächen. streng lokal abgegrenzt...WTF?

Ich bin ja nun medizinisch nicht ungebildet und habe beruflich schon so einige Füße gesehen, aber das hier war eine gänzlich neue Qualität an Schmerz und NICHT-Wissen, die sich mir hier offenbart hat.

Grundsätzlich habe ich für mich erst einmal meine Risikofaktoren ein- bzw. ausgegrenzt:

  • neue Strümpfe, Schuhe, Einlagen, Waschmittel....nope
  • Medikamentenwechsel? ..........nope
  • Leberzhirrose?.........no...äh...nach dem Dezember möglich...aber NOPE
  • Neuropathie?.....doch nicht über Nacht...NOPE!
  • Kampfstoff exposition? ......was hat der Doc geraucht?
  • Lösemittelunverträglichkeit.......ich arbeite am Schreibtisch.....und hatte auch vorher 15 Jahre kein Problem....nope

Also meine Eigendiagnose sieht ein Erythem vor....was Arzt 1 nicht sehen wollte....und Arzt 2, den ich dann einen Tag später watschelnder weise aufsuchte, auch nicht. ICH sage, 2 Ärzte sind inkompetent...wobei Arzt Nummer 2 immerhin zustimmt, dass es eine Virusinfektion sein könnte. ICH sage, das ist eine Herpesinfektion, welche ein Erythema multiforme hervorgerufen hat. Alle Zeichen deuten darauf hin, aber die Beschwerden sind nicht stark genug, dass sie eine Laboruntersuchung rechtfertigen würden.....ja ne is klar. Gehen ist Stepptanz auf Glasscherben und Anfassen wie jonglieren mit glühenden Kohlen. Super, sag ich euch.

Dennoch bin ich erst einmal krank geschrieben, denn wenn es tatsächlich eine Infektion ist, dann bin ich im Moment der Affe aus Outbreak...oder vielleicht auch 28 Days later...

Aus dem Krankenbett,
eure Mila

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Willkommen 2019!

Hallo meine lieben Flauschies,
seid herzlich willkommen im Jahr 2019 und auf meinem bescheidenen Seiten. Ich hoffe ihr seid allesamt gut rein gerutscht - ich für meinen Teil bin noch direkt abends am 31.12 krank geworden und hatte um 0 Uhr plötzlich 38 Grad Fieber...

Das neue Jahr ist noch jung - jung und unschuldig...so wie ich. Heute ist der zweite Januar und ich sitze wieder frisch und munter bei der Arbeit und gebe ohne Reue zu, dass ich noch gut einen Tag zum akklimatisieren zu Hause gebrauchen könnte. Den Neujahrestag habe ich quasi komplett verschlafen, aber dafür bin ich heute immerhin wieder relativ fit. Eine ausgedehnte Grippe wäre mir jetzt auch reichlich ungelegen gekommen und hätte mir auf der Arbeit wohl so direkt nach dem Urlaub auch kaum einer abgekauft.

In diesem Sinne bin ich heute wieder ganz gut beisammen; nur noch etwas matschig, aber um den letzten Urlaubstag ist es echt schade, denn den hatte ich mir ganz anders vorgestellt - z.B. mit der Familie vorm Fernseher oder beim Spielen. Wir hatten so viel geplant...
Was ist ein Sylvester/Neujahr denn bitte ohne Dinner for One in X-facher Variation? Auch die Frage ob kalter Punsch wieder zu Bowle wird, wollte noch geklärt werden...
Ja, ich kann mich glücklich schätzen, dass ich nur einen Tag wirklich krank war und der Grippe abermals von der Schippe gesprungen bin (kurz vor Weihnachten hatte ich schon einmal so einen 24 Stunden Grippe Tag).

Was wird mir das neue Jahr bringen?

Ich bin sehr gespannt, was mir das neue Jahr bescheren wird. 2018 war schon ein sehr gutes Jahr für mich und 2019 darf gerne so weiter gehen. Zunächst einmal freue ich mich darauf die letzten beiden Monate meines Praktikums zu bestreiten und vergieße jetzt schon eine Träne, wenn ich an das Ende denke. Ich habe mich gerade eingelebt und habe das Gefühl endlich wieder ein normales Leben zu führen und werde jetzt wieder herausgerissen, um mich auf die im März stattfindende Prüfung vorzubereiten.

Die Prüfung....macht mir nicht unbedingt Angst - ich habe Doc Müller in Hannover und eine Arschf#+&% Meisterprüfung überstanden, da kann nicht mehr viel schlimmeres kommen, aber ich hasse Veränderung.
Ich weiß ja, dass Leben Veränderung bedeutet, aber die letzten Jahre waren einfach zu viel Veränderung auf einmal und ich bin froh, gerade wieder etwas Konsistenz im Leben zu haben...und freue mich eben nicht gerade darauf meine jetzige Komfortzone abermals verlassen zu müssen.

Dann steht da natürlich noch meine finanzielle Zukunft zur Disposition, da ich mit hoffentlich bestandener Prüfung wieder meine Brötchen auf dem freien Arbeitsmarkt werde verdienen müssen. Die bevorstehende Queste der Jobsuche schwebt jetzt schon wie ein drohendes Damoklesschwert über meinem durchaus cleveren aber geplagten Haupte...

Habe ich Neujahrsvorsätze?

Ja natürlich - und den ersten habe ich auch gleich heute schon wieder gebrochen. Nachdem ich am Sylvesterabend direkt einen Heulkrampf bekommen habe, weil ich wie ein Walroß im Schlafrock aussah habe ich den süßen Sünden abgeschworen (so wie vermutlich 80% der Bevölkerung) und bin gleich heute bei der Arbeit wieder schwach geworden und habe die ersten Schokoriegel bereits vertilgt.

Davon ab möchte ich mich dieses Jahr aber wieder mehr um mich kümmern; mich wieder mehr erden und Dinge tun, die MIR gut tun. Das letzte Jahr war sehr turbolent, weshalb ich teilweise wieder sehr...rabiat mit mir umgegangen bin. Ich drück das mal vorsichtig so aus...

Ich will versuchen wieder Sport zu machen - ich weiß zwar nicht, wie ich das machen soll, denn Muckibuden in Hamburg sind teuer und Studios die weiter als 10 Minuten weg sind würde ich eh nicht besuchen (immerhin kenne ich meinen Schweinehund).

Davon ab will ich jetzt endlich wieder meine Bastel und Modellbausachen auspacken und endlich mal checken, ob die Farben noch zu retten sind, oder ob da alles eingetrocknet und für den Müll ist.

Zu guter Letzt bleibt noch zu sagen, dass ich wieder mehr bloggen möchte. Das letzte halbe Jahr war eher so sporadisch und ich werde mir jetzt einen Plan aufstellen und wieder mit mehr Ehrgeiz an die Sache rangehen.

Also bis BALD!

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Milas jährlicher Endzeitbericht

Oder auch einfach nur ein Lebenszeichen im Rahmen des nahenden Jahresumschwungs mit einem kleinen angefügten Bericht zur Lage der Nation - also mir; meinem Befinden...was ja eh das wichtigste Thema ist...oder? ODER?

Hallo meine lieben Flauschies, Flauscherienen, Flausch/er/innen/*/d,
mir fehlt im Moment das Schreiben. Ich komme zu nichts mehr, wie ich vor etwas längerer Zeit schon einmal gepostet habe. Warum als nicht mal den Jahresumschwung mit einem kleinen Seitenhieb auf die Genderfrage beginnen? Ich bin selbst betroffen und finde es selber aberwitzig was für Themen in diesem Zusammenhang im letzten Jahr aufgetaucht sind...aber wer oder WAS bin ich schon, um mir da ein Urteil zu erlauben.

Die letzten Stunden des Jahres wälzen sich dem unaufhaltsamen Ende des Jahres 2018 entgegen. Stress liegt in der Luft und festtagliche Besinnlichkeit verraucht hier wie ein bengalisches Feuer...aber das ist wohl normal so.

Es war ein Jahr großer Veränderungen für mich und quasi ALLE waren rein positiver Natur für mich - DAS ist doch mal eine Aussage, oder? Ich habe zwar diverse kleine Hürden und Heulkrämpfe durchstehen müssen, aber im Endeffekt war das alles für einen guten Zweck.

Mein Praktikum hat inzwischen auch schon seinen Zenit überschritten und nähert sich so langsam seinem Ende, wie ich mit Betsürzung feststellen muss, aber die Zeit ist einfach GEIL. Dieses Praktikum ist genau das, was meine geschundene Seele gebraucht hat, um wieder auf die Füße zu kommen. Anerkennung und neu erwachtes Selbstwertgefühl...und die Gewissheit, auch als Transperson beruflich erfolgreich sein zu können, sind die Highlights meines Jahres 2018. Ich weiß jetzt, dass ich wieder auf eigenen Füßen stehen kann; dass ich immer noch etwas Wert bin. Das ich trotz alles Fehlschläge in beruflicher und privater Sicht eine Zukunft habe.

Leider gehen alle guten Dinge irgendwann zu Ende...so auch das Praktikum...und dann steht als nächster Meilenstein meine Prüfung im Mai an, nach der ich mich dann hoffentlich offiziell Mediengestalterien digital und print nennen darf ^^
Wirklich Lust habe ich da nicht drauf - mein Praktikum dürfte gerne noch ein Weilchen so weiter gehen...

In diesem Sinne wünsche ich euch allen eine Guten Rutsch und ein wundervolles

2019

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Verdammt, ich wollte doch noch...

Bloggen, Schreiben, Coden, 3d-Modeln, ein Instrument lernen, Flugschein machen, zum Mond fliegen...

Hallo meine lieben Flauschies,
Wie ich nicht müde werde zu betonen, arbeite ich derzeit bei Gruner und Jahr und absolviere dort mein Praxissemester. Ich stehe jeden Morgen pünktlich um 8 Uhr auf und bin dann so piiiiiiiiiii mal Daumen um 9 Uhr im Büro. Und verbringe dort dann, wie jeder fleissige Bürger*in, meine 9 Stunden und stelle meine Schaffenskraft in den Dienste der Firma. Das ist auch gut so...und seit ich nicht mehr in Stade wohne, auch durchaus wuppbar. Wuppbar? Gibt es das Wort Wuppbar? XD Egal....ich bin täglich 9 Stunden außer Haus. Was im Sommer kein Problem darstellt, wird jetzt schon zu einer kleinen Herausforderung und spätestens nach der Zeitumstellung zur Winterzeit, die Hölle für mich.


Wenn es abends dunkel ist, mache ich nichts mehr!

Ich war die letzten Wochen generell schon faul und müde, wenn ich von der Arbeit heim kam...aber wie soll das erst werden, wenn es zum Feierabend bereits zappenduster ist? Dann schaffe ich zu Hause gar nichts mehr?

Dann geht der Weg vielleicht nochmal in die Küche zum Kühlschrank und dann wird sich vor den Fernseher gechannelt und Netflix konsumiert. Das ist nicht produktiv, es macht mich nicht sexy, aber genau so wird der Großteil der Winterzeit ablaufen.....ODER?

Und die Arbeit stapelt sich...

Turmhoch! Stapelt sich meine To-Do Liste inzwischen... Seit ich umgezogen bin, habe ich mir so viele Sachen vorgenommen, aber die wenigsten davon in die Tat umgesetzt. Entweder aus finanziellen Gründen, oder weil ich eine stinkefaule Schmutzsocke bin. Oder irgendwas dazwischen...

Das schönste Wort, das ich diesen Sommer gelernt habe, ist "prokrastinieren"....ein Wort wie für mich gemacht...

  • Ich will schon seit August meinen Blog technisch neu aufgezogen und mit einem völlig neuen Design ge-relauncht haben
  • Ich will einen abgeschossenen Tie-Jäger in die Schanze crashen lassen
  • Ich will endlich wieder Portraits fotografieren (wer will, wer will? Ich beiße nicht)
  • Ich will mich schon ewig mit Cubase / Absinth beschäftigen und schauen, ob ich Töne erzeugt kriege...
  • ...um meine geplanten Blog-Videos tonal zu untermalen
  • ich komm im Moment einfach nicht mit dem Ausbau meiner Wohnung voran - Wohnzimmer und Küche wollen neu eingerichtet werden. Wie kann es nur sein, dass Möbelhäuser auch noch Geld für ihre Waren wollen?

Also nein, es ist nicht so, dass ich keine Privatprojekte auf der Agenda hätte und mich langweilen würde...das ist auch nur ein kleiner Abriss meiner gegenwärtigen Pläne, aber es reicht schon, um in Anbetracht der vor mir liegenden Aufgaben doch gerne mal zu Netflix zu flüchten. Das ich meine Miniaturen-Schublade noch einmal auspacken werde habe ich schon fast gänzlich aufgegeben...die Farben sind wahrscheinlich eh schon alle tot, töter, am tötesten...

Aber was macht es so schwer, sich zu hause nochmal zusammenzureißen und was zu schaffen?

Selbst wenn ich mir ein Herz fasse, was jetzt nicht bildlich, sondern SINNbildlich gemeint ist (ich habe zu Hause nicht sooo viele lose Herzen rumliegen), dann habe ich nach spätestens 5 Minuten auf magische Weise mein Handy in der Hand. Das ist dann wie so eine Art partieller Amnesie, wenn ich mich nach den besagten 5 Minuten wundere, warum das Handy aber schon wieder eine halbe Stunde an ist....es waren doch nur 5 Minuten...ODER?
Pfuiii Handy! Pfuii Hirnschrittmacher - wieviel Lebenszeit hätte ich ohne dich gespart (und auf andere sinnlose Art verplempert)?

Es wird ja schon zur Qual auch nur die nötigsten Hausarbeiten zu erledigen. Wäsche zusammenlegen ist ja sowas von uncool...aber muss ja eben doch ab und an gemacht werden.

Ist die Wohnung schuld?

Nah...das wäre einfach, der Wohnung die Schuld zu geben. Ja, sie ist noch unfertig. Ja, ich habe noch keine Schränke, um wirklich mal Ordnung zu schaffen. Ja, ich habe noch keine Küche in der das Kochen und Fotografieren Spaß machen würde. Mein Schreibtisch ist chaotisch und mir fehlt ein vernünftiges System. Zu allem Überfluss finde ich mein vollgestelltes Arbeits/Esszimmer einfach karg. Mir fehlt Farbe an den Wänden und Deko - statt dessen habe Stapel von Zeug, die in nicht vorhandene Schränke geräumt werden wollen. Da macht das Arbeiten einfach auch nur halb so viel Spaß...

...mal eine Runde Stellaris zu Ende spielen, mein Brettspiel fertig bauen, Spielkarten designen, Haare färben, für die Prüfung lernen, Ebay bedienen...

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Von Hetze bis #WontBeErased

Wenn es etwas gibt, was ich auf meinem Blog eigentlich nie sein wollte, dann ist es politisch - aber die gegenwärtigen Entwicklungen zwingen mich dazu, den Mund auch einmal aufzumachen. Auch wenn vielleicht nicht jedem passen mag, was ich zu sagen habe.

Hallo meine lieben Flauschies,
die Politik ist ein heisses Pflaster, um welches ich in der Regel einen großen Bogen mache. Nicht weil ich ignorant wäre - ich verfolge sehr genau was in der Welt passiert - aber ich versuche mein Leben einfach so zu leben, dass es mir gut geht und ich niemandem weh tue.

Doch dieses Modell - Filterbubble mag manch einer sagen - funktioniert nur bedingt. Ich sehe was alles falsch läuft und kann nichts dagegen tun. Diese Hilflosigkeit bestärkt mich nur wieder darin, mich in meiner Bubble zu verkriechen...

Jetzt ist es so, dass ich in meinem Leben so viel Mist mitgemacht habe, dass ich mir nicht auch noch das Leid der Menschheit aufladen möchte, aber es gibt bestimmte Punkte, da läuft so viel falsch, dass ich einfach nicht länger Still bleiben KANN und meinen Senf dazugeben MUSS.

Donald Trump und seine Transgenderpläne

Was hat den Kerl bitte geritten? Wäre jetzt leicht zu fragen...aber der Kerl, so abschäulich der Knilch auch sein mag, ist nicht die Wurzel allen Übels. Die Amis haben sich diese Laus selbst ins Bett geholt. Trump ist wie eine multiresistente Geschlechtskrankheit, ja, aber eine die sich das amerikanische Volk im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte ausgesucht hat. Ich kenne selber mindestens zwei in Deutschland lebende Transfrauen amerikanischer Abstammung, die Trump voller Inbrunst gewählt haben und auf ein glorreiches neues Amerika gehofft haben...

Ein Amerika, welches sich mehr und mehr ins Abseits manövriert und mit abstrusen politischen Winkelzügen die Welt gegen sich aufbringt und mit Schnellschussentscheiden gegen Minderheiten - die eigenen Bürger - vorgeht.

Aber das ist niemals ein Trump alleine. Das übersehen viele leider. Ein Präsidentenwechsel wäre einfach, aber damit kriegt man die Scheissse nicht aus den Köpfen der Leute...

Apropo Scheisse...unsere eigenen Latrinen

Unsere eigenen Latrinen sind direkt vor unserer Nase. Es ist leicht den erhobenen Zeigefinger gen Ami zu richten, aber bei uns läuft es ja nicht anders. Unsere Politiker sind allesamt nur Produkte des Volkes. Niemals nicht kann sich ein Mann oder eine Frau alleine zum Zentrum der Macht aufschwingen. Daran ist immer ein ganzer Apparat beteiligt. Weshalb es auch müßig ist, einer Person allein die Schuld an etwas zu geben.

Selbstverständlich ist es leicht zu sagen "Merkel ist schuld" - aber wer bringt de Politiker dahin, wo sie etwas zu sagen haben? Von alleine passiert das nicht. Entweder ist es Ignoranz, Gutgläubigkeit oder schlichte Dummheit. Ok..oder Reptiloiden aus der Hohlerde...pardon, ich vergass.


Woher kommen die neuen "alten" Strömungen, die die Welt erfassen?

Ich bin kein Politik Wissenschaftler und maße mir nicht an erklären zu können woher die ganzen Arschlöcher kommen - seien es jetzt rechtsgerichtete Spacken, oder linksgerichtete. 

Glücklicherweise bekomme ich in Hamburg relativ wenig rechte Hetze, oder auch nur transfeindlichen Gegenwind ab. Ich kann sein und leben wie ich möchte, aber dennoch ist das globale Gefühl ein doch eher unbehagliches...und das macht mir und meiner Filterbubble sorgen.

Was soll jetzt dieser Post?

Das weiß ich auch nicht so genau, um ehrlich zu sein - er ändert nichts und sagt auch nichts was in irgendeiner Form neu wäre, aber ich hatte das Bedürfnis einfach auch mal etwas zu sagen. Vielleicht sogar einmal zu einem Kommentar zu animieren...ich weiß es nicht.

Die Amis sind mit ihren Problemen weit weg, aber auch wir haben Parteien wie die AFD, die nichts besseres zu tun hat, als mit Stammtischparolen gegen uns, die Homoehe, oder Gleichgeschlechtliche Liebe überhaupt anzugehen. Man sollte meinen, dass es wirklich politisch relevante Themen gäbe, aber die Bürger fallen auf so einen Mumpitz rein...und da sind wir wieder bei den Bürgern. Wenn das Volk nicht wäre, gäbe es eine Partei wie die AFD nicht. Politik IST eine Sache des Volkes...ob man will, oder nicht...

Wir lesen uns schon bald wieder...

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Mein Leben, das Praktikum und der ganze Rest...

An dieser Stelle möchte ich euch erzählen weshalb es die letzten Wochen etwas stille um mich geworden ist. Aber ich bin nicht aus negativen Gründen abgetaucht. Größtenteils jedenfalls...

Hallo meine lieben Flauschies,
es ist ein wenig Zeit vergangen, seit ich das letzte Mal geschrieben habe und ich habe heute einen wahnsinnigen Schreck bekommen, als ich gesehen habe WIE lange es tatsächlich her ist. Die Zeit rennt - unglaublich wie schnell.

Mein letzter Beitrag handelte davon, das gerade mein Praktikum bei Gruner und Jahr angefangen hatte. Das war im September. SEPTEMBER! *entschuldigt bitte...ich habe heute so einen Verdoppelungsspleen...*

"Artikel? Über das Praktikum? Und wo ist der?"

Ja, ich wollte eigentlich wöchentlich über das Praktikum schreiben, aber ich muss zugeben, dass mich das im Moment überfordert hätte. Den originalen Beitrag habe ich aus Gründen entfernt und wollte schon vor zwei oder drei Wochen eigentlich eine aktualisierte Version einstellen - aber ich hatte schlussendlich einfach keine Lust.

Das Praktikum

Wie ihr sicherlich mitbekommen habt, wird mir gerade die ungeheure Ehre zu Teil, mein Praktikum bei Gruner und Jahr zu absolvieren. Ein Praxissemester beim besten Praktikumsplatz den ich mir nur vorstellen kann.

Viel hat sich seit dem ersten Tag getan; dem Tag an dem ich morgens im Foyer stand und keine Ahnung hatte was mich erwarten würde, wie die Leute sein würdn und wie weit ich mit meinem BFW-Wissen kommen würde.

Aber diese Sorgen haben sich zerstreut. Ich habe ein super Team in meinem Prakti-Büro und meine TS ist nicht ein einiges Mal Thema gewesen. Ob aus Höflichkeit oder Passing kann ich nicht sagen, aber ich tippe einfach mal auf ersteres ^^ Das Arbeiten bei Gruner ist einfach ein Traum. Ich fühle mich endlich wieder (oder vielleicht sogar das erste Mal in meinem Leben) wirklich in der Gesellschaft angekommen.

In meiner früheren Selbstständigkeit habe ich ein Leben gelebt, welches nicht zu 100% mein eigenes war. DAS ist jetzt anders. MILA lebt IHR Leben...und das ist eine ganz interessante Sache...

Das Ding mit dem Alter

Ich habe gerade im September Geburtstag gehabt und bin mal wieder 29 geworden...29a...29b..29c....Ihr versteht? Ich habe einen riesigen Break in meinem Leben gemacht und fange ganz von Vorne an - aber gerade das scheint auch unheimlich jung zu machen. Ich bin von jungen Menschen umgeben - ok, außer Ireen ;P - aber hauptsächlich von jungen Menschen. Und ich fühle mich jung, vital und wachse mit ihnen zusammen. Ich fühle mich nicht mehr wie ein Versager. Das alte Leben erscheint mir wirklich nur noch wie ein Traum (zwar mit Konsequenzen im Hier und Jetzt....aber darum geht es nicht). Ich mache eine Ausbildung und wachse in einen neuen Beruf...zusammen mit anderen für die das, das erste Mal ist...und ich bin emotional so "in tune", dass ich das Gefühl habe tatsächlich jünger zu werden. Das Gefühl ist unbeschreiblich..

Gerade auch meine Mitpraktis haben keine Ahnung wie alt ich wirklich bin. Ich mache mir einen großen Spaß daraus ein Mysterium aus meinem Alter zu machen, obwohl sie nur einfach in mein Impressum bzw. die "Über mich" Seite blicken müssten.

Vielleicht sind sie auch in der Beziehung nur höflich, aber es tut dennoch gut, immer noch als Twen gesehen zu werden...

...und der besagte Rest?

Die letzten Tage ging es mir nicht so gut. Mein Gehirn begreift offenbar nicht, dass es mir gut geht. Und ich meine wirklich GUT! Ich habe das geilste Praktikum, das ich mir nur wünschen kann. Wenn ich könnte würde ich sofort bei Gruner in Vollzeit anfangen... Ich wohne in Hamburg und mit der Rentenversicherung läuft größtenteils auch alles Rund...aber das Gehirn sucht...nach Dingen an denen es sich aufhängen kann, um sich runter zu ziehen.

Und genau so einer Spirale bin ich gerade um Haaresbreite von der Schippe gesprungen. Ich habe Depressionen und ich weiß nicht, ob ich sie jemals wieder völlig loswerde...aber seit ich mit der Umschulung begonnen habe, sind sie stetig weniger geworden - das ich tue was mir Spaß macht hat eben doch einen großen Einfluss auf das Wohlbefinden, aber das Gehirn ist eben gewohnt, das NICHT alles ok ist....und wenn doch alles ok ist, dann KANN nicht alles ok sein...verständlich?

Da greift der eklige graue Schmierklumpen a.k.a Hirn auch gerne mal ganz tief rein, in den Trickkistensack und holt alles hervor, was in dem Moment auch garantiert negative Gefühle auslöst...Eltern, Scheidung, Firma (aber das tut erstaunlicher Weise kaum noch weh)...und als Geheimwaffe die TS mit allem was dazugehört - Aussehen, Stimme, Familienplanung. Autsch!

Aber ich habe im Laufe der Jahre meine Tricks gelernt, um nicht mit dem Kopf voran ins Loch zu stürzen. Ich mag in den Momenten nicht der geselligste Mensch auf Erden sein, aber ich mutiere auch nicht mehr zum depressiven Trauerklos....

Wo geht die Reise hin?

Ach Gott...im Moment bin ich gerade wieder fix geerdet und schreibe mir einfach einiges von der Seele. Ich meine dafür habe ich den Blog ins Leben gerufen...um zu schreiben, also werde ich das verdammt nochmal auch tun!

I´m BACK!

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