Allgemeines

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Schatten der Vergangenheit

Schatten der Vergangenheit

&

Visionen der Zukunft

Hallo meine lieben Flauschies, Diesen Post schreibe ich mal wieder, weil es mir heute nicht so gut geht. Und darüber ärgere ich mich am meisten - dass ich so schwach bin und doch noch immer wieder in das tiefe Loch falle, obwohl da schon ein Jurassic Park mässiger Zaun drum steht...mit kleinen Blinkelampen dran. Aber wie im Film, ist auch dieser Zaun offensichtlich nicht 100%tig sicher...
Dabei stehen die Zeichen für meine Zukunft absolut auf "GO! GO GO!".
Aber um ehrlich zu sein, muss ich gar nicht erst in die Zukunft blicken - hier! Im Jetzt! Geht es mir doch eigentlich absolut blendend. Endlich hat sich alles geklärt. Alle existentiellen Fragen haben sich mehr oder weniger aufgelöst und ich kann endlich durchatmen. Ich habe ein Dach über dem Kopf; habe meine eigenen vier Wände in einem von Hamburgs tollsten Stadtteilen - dem Schanzenviertel!

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About my: Schlafzimmer

About my: Schlafzimmer

"Szenen eines Umzugs" Hallo meine lieben Flauschies, Heute möchte ich euch etwas über meinen Lieblingsort erzählen. Hier habe ich geschwitzt, geknurrt...und zuletzt sogar einmal geschrien - ja, es geht um mein Schlafzimmer. Ich bin umgezogen. In eine Altbauwohnung. Mit abartig hohen Sockelleisten. Um den mir zur Verfügung stehenden Platz optimal nutzen zu können, war es klar, dass mein Schlafzimmer in das kleine Zimmer wandern würde: Bett vorm Fenster und Kleiderschrank in der Nische....Nische.... Ich fange schon wieder an hysterisch zu kichern, wenn ich NISCHE schreibe....
Teil 1 - Der Schrank

eigentlich eine schöne Planung, oder?

Ja....ein Pax Korpus - ich stehe ja auf Ikea - ist 1 Meter breit, die Nische ist 2,03m breit. Alles Roger, oder? Wenn ich Trottel mal die Fußleisten mit in die Rechnung genommen hätte...mit denen die Nische plötzlich noch..äh....1,98m breit ist. HOLY F*'&%$! An meinem kleinen Doppelgbett seht ihr, dass da aber auch nicht viel Spiel ist, um das Zeug irgendwie anders hinzustellen. Der Schrank MUSS in die Nische. "Also was tun?", sprach Zeus und blickte auf die Fußleisten. Abreissen wäre eine Option gewesen, aber dann hätte ich mir sämtliche Farbe und Putz von der Wand geholt, die gerade erst von meinen fleißigen Heinzelmännchen frisch gemalert wurde...also nein, fällt aus weil wegen is nich... Option 2: Aufbocken... Njaaaaa.....wtf....die Sockelleisten sind mal eben 15cm hoch. Wie soll ich denn das machen? Naja, eigentlich ganz einfach, indem ich die Oberseite der Leisten als Auflagefläche für eine Grundplatte nehme und die vorne nur noch mit Füßen abstütze - e´ bola: Ich hab wieder eine Nische mit 2,03 Breite. Was für eine Bastelei, nur um wieder etwas Stauraum für die Schlüpper zu finden. Aber was solls. Ich habe tatsächlich noch einen herrenlosen Pax herumligen gehabt, den ich quasi geschändet und mir einen Franken-Pax zusammengezimmert habe. Von eben diesem Pax habe ich eine der Seitenwände genommen und als Bodenplatte zum aufbocken missbraucht. 4 Füsse unter die Vorderkante geschraubt und das Ding auf der Fussleiste aufgelegt. Allerdings war mir das dann doch nicht ganz geheuer, so dass ich erst einmal die Platte mit zwei Winkeleisen zusätzlich an der Wand gesichert habe. So weit so gut... Dann ging es daran die Paxe aufzubauen...im stehen...AUF der Grundplatte, da ich einen Pax fertig zusammengebaut nie im Leben 15 cm gehoben bekommen würde...helau, sag ich nur...aber ich habs geschafft...irgendwie...und aus dem Projekt Pax wurde Operation "Einbau-Pax". Man könnte auch sagen, die ziehen NICHT noch einmal um. Entweder ein potentieller Nachmieter nimmt die, oder er muss sie nehmen 😉 Aber mein Schrank steht...ohne Rückwände und nur von einem halben Dutzend Winkeleisen zusammengehalten...aber er steht. Wie ne Eins. Ich bin echt stolz...
Teil 2 - Die Beleuchtung
Ja, die Beleuchtung fand auch ganz abrupt statt. Eigentlich bin ich ja immer noch auf der Suche nach DER Lampe für mein Mädchentraumzmmer, denn meine geliebte Ikea Ortöfta kann ich nicht mehr benutzen...es sei denn ich will mir jedesmal beim Zubettgehen, oder Aufstehen die Rübe an dem Kronleuchter stoßen. Nein, es muss eine Alternative her... ...und dann kam sowas wie Fast-Sommer. Auf jeden Fall 30° und mehr. Ihr habt das mitbekommen? Jedenfalls saß ich hier den einen Abend und wäre fast umgekommen. 30° und Schweiß en Mass. Was bleiben einem da schon für Möglichkeiten? Genau! Wir bauen den Deckenventilator, der eigentlich ins Wohnzimmer sollte mal eben über dem Bett an...in DEM Zimmer in dem die Flügel aber gerade so Platz nach allen Seiten haben. Aber soll ich euch was sagen? Das Ding ist der Burner! Seit dem kann ich wieder durchschlafen... Wenn auch mit einem dezent unguten Gefühl...denn ich habe mal wieder nur merkwürdig leichte Rigipsdecken. Wenn ich also irgendwann vom Deckenventilator erschlagen aufgefunden wurde, dann bitte nicht wundern. Und was die Beleuchtung angeht? Klar das beide Birnen den Transport NICHT überstanden haben, aber dem habe ich mit umweltfreundlichen und was noch viel wichtiger ist, milafreundlich verbrauchsarmen LED Kerzen von IKEA Abhilfe geschaffen...

Teil 3 - Apropo IKEA

Ich bin echt weich geworden. Er mag zwar aus der Kinderabteilung sein...aber ICH...LIEBE...DIESEN...TEPPICH. Der Ikea RARING Der passt einfach so dermaßen hammergeil in mein neues Schlafzimmer, das ist der Wahnsinn. Er ist flauschig. Er ist rosa. Er ist perfekt auf meine Wandfarbe abgestimmt...und bringt mich meinem Traum vom Mädchenschlafzimmer einen Schritt näher.  

Teil 4 - Die Wandfarbe

Ja, die Farbe...eigentlich hatte ich mein Zimmer nur in einem schönen Altweiss gestrichen, aber ich kann einfach nicht ohne Farbe. Ein Leben ohne Farbe ist einfach nur trist und grau...also bin ich doch noch einmal zum Baumarkt getingelt und habe mir einen Eimer Farbe anmischen lassen. Eigentlich hatte ich es ja wieder auf mein liebgewonnenes Altrosa abgesehen, welches ich schon in Stade an der Wand hatte...ABER diese Alpina Trendfarben- Dosen sind einfach so unverschämt teuer. Schön, keine Frage, aber teuer...und ich habe zuletzt doch so einige Probleme im Finanzsektor gehabt. Doch es gibt ja Alternativen, wie z.B. die Hausfarben. Das wären beim Hagebau die Renovo Farben - und durchaus auch etwas für den schmaleren Geldbeutel. Doch wer jetzt denkt, die günstigere Farbe würde nix taugen, der täuscht sich. Ich bin meeega happy mit dem Ergebnis.   Ich hoffe euch gefällt der kurze Einblick in mein beschauliches Domizil. Wollt ihr auch über meine weiteren Heimwerkereien informiert werden? Wie immer freue ich mich über Kommis oder ein kleines Like 🙂        

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Jurassic World 2 - Das gefallene Königreich | Gedanken und Review

Jurassic World 2 - Das gefallene Königreich | Gedanken und Review

Hallo meine lieben Flauschies, Ich weiß noch genau, wie ich damals 1994 Jurassic Park gesehen habe. Ich war 13, und so wie jedes Kind in dem Alter total im Dinosaurierfieber. Ich kannte all die Viecher mit Namen und träumte davon, einmal einen lebenden Tyrannosaurus Rex zu sehen. Kein anderer Film, außer "Krieg der Sterne", schafft es, mich wieder in diese kindliche Euphorie von damals zurückzuversetzen. Jurassic Park war ein Meilenstein seiner Zeit und hat tricktechnisch mindestens so große Fußspuren hinterlassen, wie die besagten Dinosaurier selber. Jurassic Park hat sich im kollektiven Fimbewusstsein festgesetzt und eine ganze Generation von Kindern und Erwachsenen gleichermaßen verzaubert. Die Fortsetzung "Die vergessene Welt" war kommerziell unausweichlich, aber auf seine Weise durchaus ein unterhaltsamer Film, auch wenn er m.M.n. an keiner Stelle je die Klasse seines Vorgängers erreichen konnte. Dennoch gab es einige beeindruckende Szenen und tricktechnisch wurde wieder eine ganze Schippe drauf gelegt - getreu dem Motto "Bigger, better, faster...". 2001 kam dann gnädigerwiese das vorerst letzte Dinoabenteuer "Jurassic Park 3" heraus - ein Film der zwar eine Menge Dinos zu bieten hatte, aber dafür an einer gänzlich unwichtigen Umsetzung krankte. Zwar kehrte meine Lieblingsfigur des Dr. Grant zurück, aber dem Film fehlte jeglicher Zauber seiner  Vorgänger und verkam somit zur puren Monsterhatz. Klar habe ich ihn geschaut und mich auch unterhalten gefühlt...aber er war nunmal sehr viel schlechter als die beiden vorherigen Filme. 2015 erschien dann Jurassic World in den heimischen Lichtspielhäusern. Der unsägliche dritte Teil war längst vergessen und Dinosaurier der heutigen Jugend nicht mehr ganz so wichtig, wie einst zu meiner zeit. Aber der Film schlug ein....und auch ich war wieder ein klein wenig gehyped. Aber wir leben jetzt in einer anderen Zeit. Das Filmemachen hat sich verändert. Das PUBLIKUM hat sich verändert und somit das Bedürfnis wie ein guter Film auszusehen hat. Und das ist in meinen Augen nicht immer zum Besseren. Ja, Jurassic World hat die Dinos und das Franchise wiederbelebt, folgte dabei aber einem Trend der leider dieser Tage in Hollywood allgegenwärtig zu sein schein: dem Klonen vergangener Erfolge, ohne je das Maß an Qualität der Vorlage zu erreichen. Beim "Erwachen der macht" war es genau so... Jurassic World war eine Neuinterpretation des ersten Films, ohne sich Reboot zu nennen - was er aber genau so hätte sein können... und nun komme ich endlich zu "Jurassic World 2"

Jurassic World 2 - Das gefallene Königreich / Die vergessene Welt 2.0 ?

Gestern war es soweit. Donnerstag der 7.6.2018. 17.15 Uhr, UCI Mundsburg - das Licht ging aus und sofort war wieder die wohlige Erwartungshaltung da, Dinosaurier zu sehen. Technisch ist das UCI über jeden Zweifel erhaben und jetzt da ich meine Brille habe, war der 3D Effekt einfach nur Atemberaubend....aber zum Film:        
hier klicken * Spoilergefahr*Das Intro ist grandios! Und ich setze diesen Superlativ nicht leichtfertig ein, aber die ersten 10 Minuten des Films gehören zum Besten was es in der Filmreihe gab. Ein kleines Tauchboot schnorchelt ominös durchs trübe Gewässer, offensichtlich auf der Suche nach etwas. Es ist dunkel und stürmisch und man meint ständig dunkle Schemen im Hintergrund zu ahnen. Das kleine Tauchboot kommt vor einer großen Mauer zum stehen...nein...es ist ein unterseeisches Tor. Kameraschwenk: Wir befinden uns vor der Isla Nublar; den Ruinen von Jurassic World. Es blitzt und donnert. An Land ist ein Techniker damit beschäftigt einen Schaltschrank zu bearbeiten, während seine Kollegen in einem Hubschrauber warten. Er schafft, woran er werkelt...und das unterseeische Tor zum Mosasaurus-becken öffnet sich. Der offensichtlich nervöse Tauchboot-Pilot kann weiter... Er ist auf der Suche nach den Überresten des Indominus Rex, welcher am Ende von Jurassic World vom Mosa Saurus gefressen wurde. Welcher inzwischen längst verhungert sein soll... Da ist es...das Skelett des Indominus Rex. Das Tauchboot schneidet eine Rippe ab und schickt diese per Ballon an die Oberfläche, wo sie durch den Hubschrauber aufgesammelt wird. Es soll sich jetzt auf den Rückweg machen...plötzlich bricht der Kontakt ab. Der Techniker löst die Schließungssequenz des Tores aus. Das Tauchboot soll sich halt beeilen. Nun kehrt der Hubschrauber zur Insel zurück, um den Techniker aufzunehmen. Es blitzt wieder und man sieht einen riesigen Schatten im Geäst hinter ihm...seine Kollegen rufen ihm zu sich zu beeilen, aber ihm Tosen des Unwetters hört er nicht. Ein erneuter Blitz. Der Tyrannosaurus Rex steht hinter ihm. Der Techniker schreit und rennt los. Die Verfolgung beginnt. Der Dinosaurier verfolgt den Techniker und zertrampelt alles was in seinem Weg steht - inklusive des Schaltkastens. Der Hubschrauber startet, aber vorher werfen sie noch eine Strickleiter aus, die der Techniker auch ganz knapp zu fassen bekommt. Gerettet... Nicht. Der Tyrannosaurus hat die Strickleiter auch erwischt und beginnt zu ziehen und zu zerren. Der Techniker kann sich kaum festhalten. Bevor der Hubschrauber abstürzt, befiehlt der Pilot die Leiter durchzuschneiden. Doch der Mann mit dem Messer zögert...zu recht, denn Plötzlich reisst die Leiter unterhalb des Technikers und der Dinosaurier hat das Nachsehen. Der Hubschrauber kann fliehen und der Techniker in Ruhe die Strickleiter emporklettern. Sie sind wieder über offenem Wasser...und diesmal ist dort wirklich ein Schemen unter Wasser zu sehen...und der Mosasaurier schnellt aus dem Wasser empor und schnappt den Techniker mit einem großen Happs. Doch der Hubschrauber entkommt mit seiner Beute...der Rippe des Inodminus Rex. In der Schlussblende sieht man, dass das unterseeische Tor offen stehen geblieben ist...
      Das ist ganz großes Kino! Popcorn-Kino, aber Kino...und das meine ich ohne jeden Sarkasmus. Das war, wie das Intro zum originalen Jurassic Park, aber in hypermodern...Bombast...opulent....und spannend. Doch würde der ganze Film diese Qualität beibehalten können? Die Antwort darauf fällt mir nicht ganz einfach, da ich nun einmal mit Jurassic Park groß geworden bin, aber ich versuche Fair zu bleiben und auch diesen Film eigenständig zu betrachten. 3 Jahre sind vergangen, seit es zu dem folgenschweren Unglück in Jurassic World gekommen ist. Die Insel ist verlassen und die Dinosaurier leben für sich auf dem kleinen beschaulichen Eiland. Zu allem Überfluss ist allerdings der hiesige Vulkan wieder aktiv geworden und droht jederzeit auszubrechen und somit die einzigen lebenden Dinosaurier auf der Erde zu vernichten. Die Regierung ist nicht bereit etwas zu unternehmen, also scheint das Schicksal der Dinos besiegelt... Ich will jetzt nicht den ganzen Film Szene für Szene wider geben, aber das ist halt die Ausgangslage für unsere Akteure - bei denen es sich wie im letzten Film um Chris Pratt und Bryce Phillips Howard handelt, die ihre alten Rollen erneut einnehmen. Wie auch schon im letzten Film stimmt die Chemie zwischen den beiden, aber die Charakterzeichnung ist diesmal noch geringer als im ersten Film, da die Figuren nun einem etablierten Muster folgen können. Hinzu kommen ein nerdiger und ängstlicher Computertyp und eine taffe Dinomedizinerin, um die starke Frauenquote zu pushen - wirklich relevant sind beide Figuren leider nicht. Generell leidet Jurassic World 2  leider sehr an der schwachen Charakterzeichnung - obwohl natürlich die Dinos sowieso die Hauptdarsteller sind. Niemand schaut diesen Film NUR wegen Chris Pratt 😉 Dennoch hat mir der Film ungeheuer viel Spaß gemacht, auch wenn er sich stellenweise wie "Die vergessene Welt 2.0" angefühlt hat, inklusive Großwildjäger auf Trophäenjagdt (gespielt von Ted Levine; den meisten wohl aus Monk bekannt, doch für mich für immer Buffalo Bill aus dem "Schweigen der Lämmer"). Der sich übrigens auf eine selten dämliche Art aus dem Leben bringt.... Grundsätzlich ist der Tenor des Films ein sehr viel düsterer, als in den bisherigen Filmen. Es fehlt das Abenteuerliche aus Jurassic Park, es wird halt mehr auf Monsteraktion gesetzt. Das ist halt der heutigen Zeit geschuldet. Es wird keinen neuen Jurassic Park mehr geben...es muss halt alles "bigger, better, faster..." werden. Wenn da dressierte Raptoren zugehören, dann soll es halt so sein... Was sich jetzt wie eine große Negativkritik anhört, ist aber gar nicht als solche gemeint, da ich ungemein gut unterhalten wurde...nur eben mit einem No-Brainer, der für sich allein keine ganze Generation in den Bann gezogen hätte, so aber durchaus mit schöner Dinoaktion und tollen Effekten zu überzeugen weiß. Die zweite Hälfte des Films spielt...ich spoilere noch einmal ...auf dem Festland, und gerade hier geht dem Drehbuch leider etwas die Puste aus, obwohl alles optisch und schnitttechnisch schon gut umgesetzt wurde. Und auch der Hauptantagonist ist leider sehr sehr schwach....da wäre mehr drin gewesen. Dennoch kann ich den Film ruhigen Gewissens empfehlen - der ist für die große Leinwand gemacht!    

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Willkommen in Hamburg, willkommen im Leben

Willkommen in Hamburg, willkommen im Leben

Hallo meine lieben Flauschies, die letzten Wochen waren leider internettechnisch etwas mager bei mir, aber man möge mir in Anbetracht der Umstände bitte verzeihen, dass ich nicht so viel Schreiben konnte, wie Ihr sonst von mir gewohnt seid. Scheisse, ist das ein Bandwurmsatz.... Wie ihr alle ja sicherlich inzwischen mitbekommen habt, habe ich die letzten Wochen quasi in der Schwebe verbracht. Ich musste mein Heim in Stade aufgeben und mich auf die Suche nach einer neuen Bleibe begeben...wobei schon nach kurzer Zeit, man mag auch sagen "Pikosekunden-mäßig", klar war, dass mich mein Weg nach Hamburg führen würde. Die Gründe dafür liegen schließlich auf der Hand - ich mache in Hamburg meine Umschulung (und pendelte täglich 1,5 Stunden pro Tour...WENN alles glatt lief), möchte dort auch später arbeiten und bin dort viel näher am Geschehen und bei meinen Freunden. Natürlich hat das alles zwei Seiten, aber die Wahl FÜR Hamburg war keine schwierige...

März und April

habe ich bekanntlich im Schulwohnheim verbracht. Das war ok, aber auch nicht mehr. Immerhin hatte ich fast zwei Monate KEIN Internetz mehr! Skorbut und Cholera! Abgeschnitten von der Außenwelt...und vor allem EUCH, meinen geneigten Leserinnen und Lesern...war das eine sehr dröge Zeit für meinen Blog, da ich seit dem zweiten Semester auch im Unterricht nicht mehr so richtig zum bloggen komme (Sachen gibts, ich weiß...) Aber ich will mich nicht beschweren. Ich hatte ein Dach über dem Kopf, ein Bett zum drin schlafen...und keine fünf Minuten Fußweg vom Bett zum Klassenraum. Es war...ok. Zum Überbrücken eine gute Möglichkeit, aber eben kein Zuhause...und DAS hat mir zum Schluss echt zugesetzt. Ich bin einfach kein Internatsmensch. Bin ich nie gewesen. Ich brauche einfach meine eigenen vier Wände um mich rum, wenn ich am Wochenende abschalten will.

Die Wohnungssuche

indes gestaltete sich als...nervenaufreibend. Ich formuliere es mal ganz vorsichtig so. Wie wir alle wissen, ist der Wohnungsmarkt in Hamburg derzeit etwas desolat. Der wenige Wohnraum, der zur Verfügung steht, ist maßlos überteuert und die Interessenten stehen trotzdem schlange...und dann komm ich. Achtung ich wiederhole mich: Mila, die Pest und Cholera der Viermieter, in einer Person. Zumindest habe ich mich die fast vier Monate meiner Wohnungssuche so gefühlt. Fast 80 Wohnungsanfragen über die üblichen Portale - vielleicht 15 Antworten - und davon vielleicht 10 Besichtigungen ohne Erfolg. Ernüchternd. Sehr ernüchternd... Jedenfalls wenn man es nur auf dem offiziellen Wege probiert, aber dann gibt es da noch so Dinge wie "Vitamin-B"...und so hat sich mir eine unschlagbar geniale Lösung geradezu aufgezwungen. Auch diese Variante hat mich bis zum Schluss einiges an Ungewissheit und Angstschweiß gekostet, aber im Endeffekt ist alles gut geworden.

Schanzig gleich ranzig?

Bis zum letzten Wochenende kannte ich den Begriff noch nicht, aber eine mich besuchende Freundin sagte "Deine Wohnung ist voll schanzig..." "Schanzig? WTF? Was soll das denn heissen?" "Deine Wohnung ist so herrlich runtergekommen..." Well....das ist nicht unbedingt DAS, was man hören möchte, nachdem man etliche Stunden Zeit und Schweiß in die Renovierung einer Wohnung gesteckt hat, aber ich halte ihr zu gute, dass sie es wirklich nicht negativ meinte... Meine Wohnung...seit dem ersten betrachte ich mich als "eingezogen". Der Selfstorage ist so gut wie leer und das Gros´ meiner weltlichen Besitztümer hat wieder seinen angestammten Platz in meiner Nähe eingenommen. Ein Umzug is ja immer mit etwas...Stress verbunden, aber das hielt sich diesmal arg in Grenzen. ich hatte keinen Anfall, mein geliebtes Sofa wurde NICHT mit Schmieröl eingerieben und auch sonst it nichts zu Bruch gegangen - auch NICHT der Seitenspiegel der Stadtreinigung den ich umgefahren habe. Sorry Jungs ^^ Tatsächlich nimmt mein neu bezogenes Quartier jeden Tag weiter formen an, aber drüber werde ich euch gerne in einem separaten Artikel berichten. Aber ich kann euch jetzt schon sagen, dass meine Bude MEGA wird, auch wenn ich noch mit einigen...kleinen Handicaps zu kämpfen habe.

Apropo Handicaps

Habe ich erwähnt, dass ich die Deutsche Rentenversicherung zum Teil echt hasse? Wenn du umziehen willst und merkst, dass noch keine Kohle auf dem Konto eingegangen ist. Wenn du dann bei deiner Sachbearbeiterin anrufst und erst einmal nur abgefrühstückt wirst und man dir sagt "Ja...sie bekommen nichts mehr..." und man die dann aber NICHT sagen kann wieso, weshalb, warum....weil IRGENDJEMAND deine Akte in einer unbekannten Ablage versteckt hat. Ja, in solchen Momenten ist die Freude groß...zwar hat sich alles geregelt, aber Geldsorgen UND ein Umzug zusammen...am selben Tag....not for the faint of heart, kann ich euch sagen. Am Wochenende habe ich den Umzug auch nur robotermäßig hinter mich gebracht und bin dann Montag erst einmal regelrecht zusammengebrochen. Hab mich zwar auch schnell wieder erholt...aber, das man als Person in einer (medizinischen) Umschulung so übergebügelt wird, das war schon hart an der Grenze. Ladida, ich esse meinen Salat mit einer Gabel 😀

Willkommen im Leben!

Die Zukunft wird großartig. Ich fühle mich schon jetzt so dermassen wohl in meiner neuen Wohnung. Das Leben pulsiert vor meiner Tür und ich komme innerhalb weniger Minuten überall hin. Ich wohne in absoluter Premiumlage. Tolle Wohnung, tolle Freunde, tolle Umschulung....fehlt nur noch ein toller Praktikumsplatz!  

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Nur noch eine Woche...

Nur noch eine Woche...

Photo by Element5 Digital on Unsplash

  Guten Morgen meine lieben Flauschies, Wir schreiben den 7.4.2018. Es ist Samstag Vormittag, die Sonne scheint und es erscheint irgendwie fast surreal, dass vor einer Woche noch das dicke Schneechaos herrschte. Gestern habe ich den ersten Tag des Jahres am Elbstrand verbracht und mir die Frühjahressonne auf den Pelz brennen lassen - dazu ein Green Lemon - läuft. Das ist Leben. Mitten in Hamburg. Und es fühlt sich sooo gut an. Ich komme AN. Noch vor zwei Wochen hatte ich ja meine richtig saftige Grippe...und ich fühlte mich währenddessen nicht nur hundeelend und krank, sondern auch mutterseelenallein. Krank sein, ist ja das eine, aber krank sein und in dabei in einem bestenfalls zweckmäßigen Internatszimmer dahinzuvegetieren ist mehr als hart. Ich wollte nichts mehr, als zurück in mein zuhause in Stade. In MEIN Bett. In MEINEN vier Wänden. Während der rund 8 Tage, die mich die Grippe heimgesucht hat, wollte ich einfach nur weg...und habe mich die ganze Zeit hinterfragt, was ich eigentlich in Hamburg will. Eine Art von Panik hatte mich überkommen... Aber der gestrige Tag hat mich wieder endgültig beruhigt - nicht nur, dass ich seit letztem Dienstag wirklich felsenfest und unumstößlich weiß, DASS ich die Wohnung tatsächlich und in echt bekomme, aber gestern fühlte ich mich endlich wieder lebendig. Wie gesagt, vor einer Woche lag noch Schnee und gestern lag ich mit einer sehr guten Freundin am Elbstrand in der Sonne. Danach sind wir noch durch die Schanze geschlendert und dort bin ich direkt mehreren neuen und älteren bekannten Gesichtern über den Weg gelaufen. Das fühlte sich an, als würde ich jetzt schon da wohnen. Einsamkeit ist was man daraus macht...und in Hamburg muss ich nicht einsam sein. Ich muss kein Eremit mehr sein. Ich glaube wieder an eine glorreiche Zukunft...und die ist gar nicht mehr so lange hin! Nur noch eine Woche... Nur noch eine Woche! Nur noch eine Woche, bis Mila endlich wieder auf eigenen Beinen steht. Jetzt heisst es nur noch, Helferlein für den anstehenden Um- bzw. Einzug zu rekrutieren, welcher allerdings trotz Übergabe noch bis Ende April warten muss. (Wenn auch DU helfen willst, dann melde dich!) ^^  

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Das lange Leiden

Das lange Leiden

"Das lange Leiden"...Gott hört sich das schon wieder melodramatisch an, oder was meint ihr? Dabei ist das gar nicht meine Absicht...so reißerisch sollte dieser Posttitel eigentlich nicht werden. Aber nun gut, jetzt isses so. Dann kann ich auch zu meinem Clickbait-Titel stehen...der gar nicht als solcher gedacht ist. Verständlich? Gut. Dann weiter im Text. Das lange Leiden bezieht sich in diesem Fall genau genommen auf die letzten 4 Tage. Ja, mein Ernst. Die letzten 4 Tage wirkten regelrecht endlos auf mich, da ich mir eine ganz reizende kleine GRIPPE eingefangen habe. Ich weiß nicht, wann ich mich das letzte Mal so krank gefühlt habe...ok...während ich diesen Satz tippe, revidiere ich die Aussage. Das letzte Mal war bei meiner Krankenhausentlassung nach dem Brustaufbau, als ich mir Magen-Darm gefangen hatte und ich mich zu allem Überfluss post-OP nicht rühren konnte... Aber zurück ins Hier und Jetzt: Ich hab mir eine saftige Grippe angelacht und ich habe auch so eine Ahnung wo die herkommt...aber ich MUSSTE ja unbedingt das Bier teilen, meh! Na jedenfalls fing das Dienstag Nachmittag vom einen auf den anderen Augenblick an - eben noch das blühende Leben, dachte ich schon mir hätte jemand K.O. Tropfen in den Kaffee gekippt. Benommenheit und Schwindel. Wenn man da nicht mit rechnet, oder das gar beachsichtigt hervorruft, dann suckt das aber gewaltig. Da dachte ich noch, einmal Ausschlafen würde genügen....HA! Ich arme Irre! Gutgläubig wie ich bin....Nurgle hat mich auf dem Kieker... Das war nur der Anfang...und "Das lange Leiden" nahm seinen Lauf....  
Schlafen kannst du, wenn du tot bist...
...oder in meinem Fall eher: Lieber sterbe ich, als noch SO eine Nacht zu verbringen! Aber mein flehen wurde nicht erhört. Ich musste deren drei erdulden. Ihr kennt das? Grippe? Unfähig IRGENDWAS zu tun...hinsetzen? Kreislaufkollaps. Liegen? Kreislaufkollaps! Dann die Hitze/Kälteschübe...und das Gefühl innerlich zu verdorren. Dann wäre da noch die Sache mit dem Schlaf, wenn ich da schon so ein Aufriss drum mache...aber ich meine, wer kennt das nicht, Nacht für Nacht in einer schwarzen Unendlichkeit zu stehen, einem steten Strom kleiner Schmirgelpapierbälle ausgeliefert zu sein und den einzigen Fluchtweg in Form einer Tür zu finden. Die sich mandelbrotmässig zu einer weiteren Türe öffnet...und einer weiteren....und so on....and on....and on....Ich glaube echt, Lucifer hat mich schon mal kosten lassen....
Ich hasse Fieberträume
Ich hasse Fieberträume. Das Gehirn schaltet in irgendeinen bescheuerten Stromsparmodus und kriegt es nicht gebacken, mich zumindest mit einem amüsanten Bordfilm zu unterhalten, während mein Immunsystem seine Arbeit tut. Wie viel angenehmer wäre so eine Grippe, wenn z.B. Chris Hemsworth in seinem Thor Outfit meine T-Helferzellen in den Krieg führen würde...aber nein! Ich krieg Schmirgelpapierbällchen....und Türen. Mehr als ich in meinem ganzen Leben wieder sehen will....
Krank sein macht wehleidig...
Krank sein macht wehleidig...und damit meine ich keinen Männerschnupfen. Über das Stadium bin ich längst hinaus. Nach den letzten Nächten halte ich mich eine Drillingsgeburt bestens gewappnet...Körperlich habe ich alles, ich wiederhole, ALLES worüber ich jammern könnte...ich habe Arme, Beine, Kopf, Augen, Hals, Pipi...und Rücken. Sogar ganz besonders Rücken, denn nach 4 tagen KANN ich nicht mehr liegen. Aber viel mehr sind mir im grippig-dämmrigen Geisteszustand sehr viele Dinge und Erinnerungen durch den Kopf gegangen. Dinge, fremde Orte, die Zukunft, die Vergangenheit, alte Freunde, längst entschwunden. Alte Freunde... Freunde kommen und gehen, die wenigsten bleiben für immer Teil deines Lebens. Dennoch denke ich gerne an vergangene Tage zurück. An meine Lehrzeit. Also die erste. Dort hatte ich eine Familie. Jedenfalls aus der Sicht meines noch sehr viel jüngeren Selbst, denn dort wurde ich das erste Mal auch als Mensch gesehen und habe Freunde gefunden. Und gerade vermisse ich die unbeschwerte Zeit von damals. Ich war mit dem undefinierten Zustand meiner Selbst zufrieden, hätte eine Aufgabe und einen Job in dem ich gut war und Kollegen, die mich geschätzt haben....und irgendwann ging das alles in die Brüche. Gäbe es heute Mila, wenn ich damals nicht gegangen wäre? Ich weiß es nicht. Wahrscheinlich nicht; ich würde immer noch in [Insert Deadname] Hamsterrädle abstrampeln und wäre persönlich NICHT da, wo ich jetzt bin. Vielleicht hätte mir das aber auch viel Trauer erspart...aber das ist Wasser unter der Brücke... ...und gleichzeitig masochistisch Meine Güte habe ich die letzten Tage ein Paar Rotzfilme gesehen xD Ich wusste ja,  dass ich die eine oder andere B-Film Perle auf meiner Festplatte am vor sich hinstauben hatte, aber so üblen Schund hatte ich nicht erwartet. Im normalen Geisteszustand (so Freunde...überlegt euch gut WAS ihr jetzt denkt) hätte ich den Ordner nie angerührt, aber ich bin krank und wollte nur Hintergrundrauschen... ABER FIRST PERSON SHOOTER IST GRÜTZE!!!!! und auch von Suicide Squad bin ich tatsächlich sehr enttäuscht. Ein Ensemble-Film mit nicht etablierten Chars ist aber auch ein ambitioniertes Unterfangen, welches ja schon fast zwangsläufig scheitern muss. Dazu wird mal wieder die Stadt in Schutt und Asche gelegt - schnarch - das gabs doch schon bei den Transformers....oder warens die Avengers? Oder nein...ich glaub bei Man of Steel wurde die Stadt verwüstet? Ihr wisst wie ich meine.... Okeeee....so viel erst mal wieder zu mir. Dieser Post sollte nur ein kleines Lebenszeichen von mir sein 🙂

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