Allgemeines

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Nur noch eine Woche...

Nur noch eine Woche...

Photo by Element5 Digital on Unsplash

  Guten Morgen meine lieben Flauschies, Wir schreiben den 7.4.2018. Es ist Samstag Vormittag, die Sonne scheint und es erscheint irgendwie fast surreal, dass vor einer Woche noch das dicke Schneechaos herrschte. Gestern habe ich den ersten Tag des Jahres am Elbstrand verbracht und mir die Frühjahressonne auf den Pelz brennen lassen - dazu ein Green Lemon - läuft. Das ist Leben. Mitten in Hamburg. Und es fühlt sich sooo gut an. Ich komme AN. Noch vor zwei Wochen hatte ich ja meine richtig saftige Grippe...und ich fühlte mich währenddessen nicht nur hundeelend und krank, sondern auch mutterseelenallein. Krank sein, ist ja das eine, aber krank sein und in dabei in einem bestenfalls zweckmäßigen Internatszimmer dahinzuvegetieren ist mehr als hart. Ich wollte nichts mehr, als zurück in mein zuhause in Stade. In MEIN Bett. In MEINEN vier Wänden. Während der rund 8 Tage, die mich die Grippe heimgesucht hat, wollte ich einfach nur weg...und habe mich die ganze Zeit hinterfragt, was ich eigentlich in Hamburg will. Eine Art von Panik hatte mich überkommen... Aber der gestrige Tag hat mich wieder endgültig beruhigt - nicht nur, dass ich seit letztem Dienstag wirklich felsenfest und unumstößlich weiß, DASS ich die Wohnung tatsächlich und in echt bekomme, aber gestern fühlte ich mich endlich wieder lebendig. Wie gesagt, vor einer Woche lag noch Schnee und gestern lag ich mit einer sehr guten Freundin am Elbstrand in der Sonne. Danach sind wir noch durch die Schanze geschlendert und dort bin ich direkt mehreren neuen und älteren bekannten Gesichtern über den Weg gelaufen. Das fühlte sich an, als würde ich jetzt schon da wohnen. Einsamkeit ist was man daraus macht...und in Hamburg muss ich nicht einsam sein. Ich muss kein Eremit mehr sein. Ich glaube wieder an eine glorreiche Zukunft...und die ist gar nicht mehr so lange hin! Nur noch eine Woche... Nur noch eine Woche! Nur noch eine Woche, bis Mila endlich wieder auf eigenen Beinen steht. Jetzt heisst es nur noch, Helferlein für den anstehenden Um- bzw. Einzug zu rekrutieren, welcher allerdings trotz Übergabe noch bis Ende April warten muss. (Wenn auch DU helfen willst, dann melde dich!) ^^  

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Das lange Leiden

Das lange Leiden

"Das lange Leiden"...Gott hört sich das schon wieder melodramatisch an, oder was meint ihr? Dabei ist das gar nicht meine Absicht...so reißerisch sollte dieser Posttitel eigentlich nicht werden. Aber nun gut, jetzt isses so. Dann kann ich auch zu meinem Clickbait-Titel stehen...der gar nicht als solcher gedacht ist. Verständlich? Gut. Dann weiter im Text. Das lange Leiden bezieht sich in diesem Fall genau genommen auf die letzten 4 Tage. Ja, mein Ernst. Die letzten 4 Tage wirkten regelrecht endlos auf mich, da ich mir eine ganz reizende kleine GRIPPE eingefangen habe. Ich weiß nicht, wann ich mich das letzte Mal so krank gefühlt habe...ok...während ich diesen Satz tippe, revidiere ich die Aussage. Das letzte Mal war bei meiner Krankenhausentlassung nach dem Brustaufbau, als ich mir Magen-Darm gefangen hatte und ich mich zu allem Überfluss post-OP nicht rühren konnte... Aber zurück ins Hier und Jetzt: Ich hab mir eine saftige Grippe angelacht und ich habe auch so eine Ahnung wo die herkommt...aber ich MUSSTE ja unbedingt das Bier teilen, meh! Na jedenfalls fing das Dienstag Nachmittag vom einen auf den anderen Augenblick an - eben noch das blühende Leben, dachte ich schon mir hätte jemand K.O. Tropfen in den Kaffee gekippt. Benommenheit und Schwindel. Wenn man da nicht mit rechnet, oder das gar beachsichtigt hervorruft, dann suckt das aber gewaltig. Da dachte ich noch, einmal Ausschlafen würde genügen....HA! Ich arme Irre! Gutgläubig wie ich bin....Nurgle hat mich auf dem Kieker... Das war nur der Anfang...und "Das lange Leiden" nahm seinen Lauf....  
Schlafen kannst du, wenn du tot bist...
...oder in meinem Fall eher: Lieber sterbe ich, als noch SO eine Nacht zu verbringen! Aber mein flehen wurde nicht erhört. Ich musste deren drei erdulden. Ihr kennt das? Grippe? Unfähig IRGENDWAS zu tun...hinsetzen? Kreislaufkollaps. Liegen? Kreislaufkollaps! Dann die Hitze/Kälteschübe...und das Gefühl innerlich zu verdorren. Dann wäre da noch die Sache mit dem Schlaf, wenn ich da schon so ein Aufriss drum mache...aber ich meine, wer kennt das nicht, Nacht für Nacht in einer schwarzen Unendlichkeit zu stehen, einem steten Strom kleiner Schmirgelpapierbälle ausgeliefert zu sein und den einzigen Fluchtweg in Form einer Tür zu finden. Die sich mandelbrotmässig zu einer weiteren Türe öffnet...und einer weiteren....und so on....and on....and on....Ich glaube echt, Lucifer hat mich schon mal kosten lassen....
Ich hasse Fieberträume
Ich hasse Fieberträume. Das Gehirn schaltet in irgendeinen bescheuerten Stromsparmodus und kriegt es nicht gebacken, mich zumindest mit einem amüsanten Bordfilm zu unterhalten, während mein Immunsystem seine Arbeit tut. Wie viel angenehmer wäre so eine Grippe, wenn z.B. Chris Hemsworth in seinem Thor Outfit meine T-Helferzellen in den Krieg führen würde...aber nein! Ich krieg Schmirgelpapierbällchen....und Türen. Mehr als ich in meinem ganzen Leben wieder sehen will....
Krank sein macht wehleidig...
Krank sein macht wehleidig...und damit meine ich keinen Männerschnupfen. Über das Stadium bin ich längst hinaus. Nach den letzten Nächten halte ich mich eine Drillingsgeburt bestens gewappnet...Körperlich habe ich alles, ich wiederhole, ALLES worüber ich jammern könnte...ich habe Arme, Beine, Kopf, Augen, Hals, Pipi...und Rücken. Sogar ganz besonders Rücken, denn nach 4 tagen KANN ich nicht mehr liegen. Aber viel mehr sind mir im grippig-dämmrigen Geisteszustand sehr viele Dinge und Erinnerungen durch den Kopf gegangen. Dinge, fremde Orte, die Zukunft, die Vergangenheit, alte Freunde, längst entschwunden. Alte Freunde... Freunde kommen und gehen, die wenigsten bleiben für immer Teil deines Lebens. Dennoch denke ich gerne an vergangene Tage zurück. An meine Lehrzeit. Also die erste. Dort hatte ich eine Familie. Jedenfalls aus der Sicht meines noch sehr viel jüngeren Selbst, denn dort wurde ich das erste Mal auch als Mensch gesehen und habe Freunde gefunden. Und gerade vermisse ich die unbeschwerte Zeit von damals. Ich war mit dem undefinierten Zustand meiner Selbst zufrieden, hätte eine Aufgabe und einen Job in dem ich gut war und Kollegen, die mich geschätzt haben....und irgendwann ging das alles in die Brüche. Gäbe es heute Mila, wenn ich damals nicht gegangen wäre? Ich weiß es nicht. Wahrscheinlich nicht; ich würde immer noch in [Insert Deadname] Hamsterrädle abstrampeln und wäre persönlich NICHT da, wo ich jetzt bin. Vielleicht hätte mir das aber auch viel Trauer erspart...aber das ist Wasser unter der Brücke... ...und gleichzeitig masochistisch Meine Güte habe ich die letzten Tage ein Paar Rotzfilme gesehen xD Ich wusste ja,  dass ich die eine oder andere B-Film Perle auf meiner Festplatte am vor sich hinstauben hatte, aber so üblen Schund hatte ich nicht erwartet. Im normalen Geisteszustand (so Freunde...überlegt euch gut WAS ihr jetzt denkt) hätte ich den Ordner nie angerührt, aber ich bin krank und wollte nur Hintergrundrauschen... ABER FIRST PERSON SHOOTER IST GRÜTZE!!!!! und auch von Suicide Squad bin ich tatsächlich sehr enttäuscht. Ein Ensemble-Film mit nicht etablierten Chars ist aber auch ein ambitioniertes Unterfangen, welches ja schon fast zwangsläufig scheitern muss. Dazu wird mal wieder die Stadt in Schutt und Asche gelegt - schnarch - das gabs doch schon bei den Transformers....oder warens die Avengers? Oder nein...ich glaub bei Man of Steel wurde die Stadt verwüstet? Ihr wisst wie ich meine.... Okeeee....so viel erst mal wieder zu mir. Dieser Post sollte nur ein kleines Lebenszeichen von mir sein 🙂

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Über die Freude

Über die Freude

Baum auf Wiese

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Was ist Freude? Und wo finden wir sie?
Wenn man die Augen und Ohren offen hält, dann kann man sogar während des schwärzesten Tages etwas positives finden. Wenn man es zulässt. Wenn man es zulassen kann. Und gerade DAS ist die Kunst dabei, oder nicht? Freude kann man in fast allen Dingen finden. Auch wenn ich als grüblerischer Miesepeter...IN verschrien bin, so habe ich mir doch die kleinen Freuden des Alltags bewahren bzw. zurückerobern können. Gebt mir nur etwas zu essen, vorzugsweise frittiert, fettig, ungesund...und die Chancen stehen gut, dass ihr mir damit ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Freude geht bei mir durch den Magen. Aber nicht nur. Gerade gestern Abend saß ich am Bahnhof. Es war windig und eine kleine Plastiktüte wirbelte dort umher. Ein Ding, Müll, Abfall und eigentlich nicht weiter meiner Beachtung wert, aber dennoch fesselte diese kleine Tüte meine Aufmerksamkeit. Wie sie im steten Luftstrom tanzte und knisterte und sich fast wie ein lebendes Wesen verhielt. Auf und nieder. Hin und her. Auch das bereitete mir tatsächlich Freude; dort zu sitzen und der kleinen Tüte zuzusehen, wie die Natur einem unbelebten Ding Leben eingehaucht hat. Weiterhin freue ich mich über Gesellschaft. Unter Menschen blühe ich auf. Eine Tatsache, die ich noch vor einem Jahr für absurd und unmöglich gehalten hätte. Aber es ist eine Tatsache, dass ich jeden Morgen mit einem Lächeln im Gesicht aufstehe und mich auf meine Ausbildung freue. Ich habe wundervolle "Mitschülerinnen", die ich nicht mehr missen mag. Wie ihr seht, ziehe ich meine Freude nicht nur aus den kleinen, als auch aus den großen Dingen (oder zumindest größeren). Was mich allerdings am meisten überrascht ist, dass ich mich nicht mehr nur an den kleinen Freuden entlang hangeln muss, nur um zu überleben. Inzwischen kann ich wieder ganz unbefangen mein Leben genießen und grübele nicht mehr ständig darüber nach, wann denn wohl die gute Phase wohl wieder vorüber sein mag. Ich lebe... Und es wird immer besser! So niederschmetternd die Verkündung des Endes meiner Zeit in Stade anfangs auch war, so viel mehr Lebensqualität gewinne ich hier in Hamburg. Hier BIN ich unter besagten Menschen, endlich in der Lage ein Leben, nein DAS Leben zu leben, welches ich bisher nur träumen konnte; welches mir durch die Natur von Geburt an versagt blieb. Inzwischen stimmt einfach fast alles - ich lerne einen Beruf, in dem ich aufblühe und habe dort super liebe Menschen getroffen - die pardon "Phrasenschwein" - die einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen eingenommen haben. Meine Wohnungssuche ist hoffentlich zu einem guten Ende gekommen und die Wartezeit, bis eben diese frei wird, überbrücke ich im BFW-Internat. Gerade heute Morgen habe ich direkt verschlafen und bin erst um 20 Minuten vor 8 hochgeschreckt.....10 Minuten vor 8 saß ich im Klassenraum. Traumhaft! Das Internat mag nicht schön sein und die Zimmer zweckmäßig, aber ich kann endlich wieder etwas zur Ruhe kommen. Das ist so viel wert. Das ist Lebensqualität. Das ist LebensFREUDE. Ich freue mich am Leben zu sein. Die Zukunft ist aufregend. Sie ist spannend und hält sicherlich noch ganz viel für mich parat.  

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Das zweite Semester!

Das zweite Semester!

"Wie? Wer? Wo? Watt?!"
Schande! Der letzte Beitrag zum Thema fand am 13ten Oktober statt, was natürlich viiieeel zu lange her ist. Viel ist in der Zwischenzeit passiert und ich habe euch nicht auf dem Laufenten gehalten. Böses Mila. Übrigens habe ich Laufenten geschrieben...verstanden? LaufENTEN... *Ein Hirtenstock schiebt sich langsam von der Seite ins Bühnenbild...* Was will ich damit sagen? Das die Zeit rennt, denn tatsächlich befinden wir uns seit Februar bereits im zweiten Semester (von Vieren). Die ersten 6 Monate sind rum und mit Veröffentlichung dieses Artikels sind es schon fast deren 7 Monate, in denen ich mich in meiner Umschulung befinde. Das erste Semester ist einfach nur so an uns vorbei geflogen. Mit Höhen und Tiefen.

Ein Resümee

Es gibt eine ganze Menge über das zu berichten, was sich so im ersten Semester so abgespielt hat...bzw. auch das was sich gerade JETZT abspielt. Aber immer fein der Reihe nach. Ich kann ja einfach mal locker auflisten was wir fachlich so alles im ersten Semester durchgekaut haben. Das ist auch für mich eine schöne Möglichkeit einmal Revue passieren zu lassen, was ich alles gelernt haben sollte.
  • Anzeigenanalysen nach syntaktischen, semiotischen...symbiontischen...und biolumineszierenden Gesichtspunkten
  • Gestaltgesetze (Im Prinzip Formenwirkung)
  • Typografie (Schriftarten, Schriftschnitte, Geschichte und Satztechnik)
  • Einführungen in die üblichen Adobe Programme - Illustrator, Photoshop, Indesign
  • Gestaltung eines eigenen Logos pardon...Monogrammes und Vektorisierung per Illustrator
  • Erstellung eigener Geschäftspapiere
  • Grundlagen HTML & CSS
  • Einführung PHP
  • Einführung SQL
  • Gestaltung eines Tri-Fold-Flyers für einen Frisör
  • Dann noch etwas Englisch hier, etwas Rechnen da....
Ich habe jetzt nicht jede einzelne Unterrichtseinheit aufgezählt - dann hätte ich auch gleich mein Berichtsheft verlinken können - aber ihr bekommt einen kleinen Überblick über meine Tätigkeiten, die zugegeben, gar nicht nach so viel aussehen...aber doch recht geballt dahergekommen sind.

Gedanken zur Ausbildung

Meine Gedanken zur Ausbildung sind wie eine Wildwasserfahrt und stetem Wandel unterworfen. Bei dieser Ausbildung handelt es sich um eine Umschulung...UMSCHULUNG...die sich ganz klar als Erwachsenenbildung sieht. Es wird einem nicht alles und jedes Fitzelchen vorgekaut. Wenn du in der Ausbildung etwas werden willst, dann musst du dich reinhängen; dich mit der Materie beschäftigen und auch mal den einen oder anderen Feierabend mit Selbststudium verbringen. DAS haben einige offensichtlich noch nicht ganz begriffen, denn einige bei uns erwarten, auf Händen bis zur Prüfung getragen zu werden. Das kann nicht funktionieren. Wie gesagt, wir machen eine Umschulung und die ist nun einmal kein Studium an der Hoch- oder Fachschule. Auch ich habe mir noch Ende letzten Jahres diesen Floh ins Ohr setzen lassen, dass das BFW als Ausbildungsort nicht taugen würde und man hinterher mit nichts dastehen würde...etc..blabla. Schwarzseher gibt es immer und jeder hat sicherlich im Leben seine Erfahrungen gemacht, aber wenn ich in MEINER beruflichen Laufbahn etwas gelernt habe, dann das man immer auch persönlich und mit seinen Fähigkeiten überzeugen muss. Wenn du nichts kannst und ein unkreativer Klotz bist, dann kannst du an der besten Uni studiert haben und wirst trotzdem keinen Blumentopf gewinnen...und dann ist da immer noch die Sache mit den eigenen Ambitionen.  WAS will man eigentlich? Ist eine der großen Top-Werbeagenturen das Ziel? Oder vielleicht ein kleines Verlagshaus? Oder pflegt man später die Webpräsenz des Heimatdorfes? Dieser Beruf ist so mannigfaltig und steht und fällt mit den persönlichen Interessen und stärken, was es meiner Meinung nach auch müssig macht, dem BFW seine Ausbildung vorzuwerfen. Unterrichtet wird streng nach Rahmenlehrplan - nicht mehr, nicht weniger. Was wir daraus machen steht auf einem ganz anderen Blatt. Wie gesagt, handelt es sich hier um Erwachsenenbildung und jeder ist selbst seines Glückes Schmied. Das BFW gibt einem das Handwerkszeug, um die Abschlussprüfung zu überstehen - reicht das aber später für die Privatwirtschaft? Wir werden sehen...ich bin auf jeden Fall optimistisch eingestellt.

Wie ist die Stimmung?

Wie gesagt, die Stimmung ist einem steten Auf und Ab unterworfen. Gerade die letzten Wochen waren...turbolent...sag ich mal vorsichtig. Ein Mitstreiter unseres Semesters hat uns vorzeitig verlassen und zwischen zwei Pärchen herrscht ein unbehebbarer Zwist. Alles fing so harmonisch an...aber so ist die menschliche Natur nun einmal. Aber warum sollte es bei uns im Kurs anders laufen, als es uns die Menschheitsgeschichte seit Anbeginn der Zeit vorgeführt hat...? Aber es ist auch belastend. Zu wissen, dass manche Menschen mit anderen partout nicht auskommen. Nicht, dass ich das nicht auch kennen würde. Zu Genüge sogar...aber bei uns fing alles so harmonisch an, was es einfach schade macht. Aber das hört sich jetzt so ganz negativ an, aber das kann ich auch nicht stehen lassen. Wir haben ebenso mega viel Spaß und es vergeht eigentlich kein Tag an dem wir nicht herzlich Lachen würden. Unsere Mädelsrunde ist einfach der Hammer und wir haben immer Spaß. Natürlich ist nicht jede immer gut drauf, aber wir passen alle gegenseitig auf uns auf...und das ist ein ganz besonderes Gefühl. Ich fühle mich wirklich als Teil der Gruppe. Angenommen, akzeptiert...ich bin einfach gerne da!

Wie geht es mir?

Ich bin erschöpft. Wirklich erschöpft. Ich raffe mich derzeit jeden Morgen auf und muss mich zwingen aus dem Haus zu gehen...und wenn ich in meinem Herzen ehrlich zu mir bin, dann sind es meist meine lieben Kolleginnen die mich dann doch dazu veranlassen aufzustehen. Ich erwische mich, wie ich kurz davor stehe wieder in das alte Loch zu fallen. Die ganze Umzugs-, Auszugs-, Einlagergeschichte ist ja nur die Konklusion der letzten vier Monate. Vier Monate in denen sich alles um meine private Existenz drehte und ich jede freie Minute damit verbracht habe, diese zu sichern. Nicht weil ich die Zeit ja über hatte, nein, sondern weil ich musste! Und dafür alles andere hintenanstellen musste. Anzeigen stöbern, Bewerbungen schreiben, telefonieren und nach Feierabend mit Öffis in GANZ Hamburg herum gurken. Dazu der Stress bald mit Sack und Pack auf der Straße zu stehen... Die letzten Wochen haben mich emotional ausgeblutet. Das letzte Mal als ich mich so gefühlt habe, habe ich ein Schild in eine Tür gehängt und nie wieder abgenommen. Ich habe besonders Dezember und Januar richtig, richtig viel Zeit verloren und konnte mich nicht vernünftig konzentrieren. Dadurch ist Arbeit liegen geblieben, die ich dann auch in meiner spärlichen Freizeit immer vor mir her geschoben habe...aber zum Glück regelt sich jetzt so langsam alles und ich komm wieder in die Spur.

Wie geht es weiter?

Das zweite Semester läuft seit Anfang Februar und wir stecken jetzt voll im Webdesign. Dazu werde ich sicherlich in naher Zukunft noch einen eigenen Beitrag schreiben, aber ich weiß auf jeden Fall schon wo ich das neu gelernte Wissen einsetzen will. Zumindest ist die Technik hinter meinem Blog kein Buch mit Sieben Siegeln mehr für mich ^^ Außerdem wird es so langsam Zeit, sich Gedanken über das 6 monatige Praktikum zu machen, welches im August auf dem Plan steht. Zwar habe ich zwei Eisen im Feuer, aber noch keine schlussendliche Zusage...also wird es langsam Zeit, die Bewerbungskeule zu schwingen. Noch ist zwar Zeit, aber die Praktikumssuche muss ja nicht unbedingt auf den letzten Drücker passieren. In diesem Sinne, XOXOXO          

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Die Suche hat ein Ende !!!

Die Suche hat ein Ende !!!

Photo by Eric Ward / Unsplash

Lange hat es gedauert. Monate der Ungewissheit, der Rennerei und des Frustes. Die letzten Wochen waren fast ausschließlich von der Suche nach einem neuen Heim für mich geprägt. Jede freie Minute habe ich genutzt und die üblichen Immobilienportale durchforstet. Ich habe Anzeigen geschaltet und mich durch Facebookgruppen gekämpft - aber ich scheine eine Ausstrahlung wie ein Leprakranker zu haben... Fast 4 Monate war ich auf der Suche und habe Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt. Darunter hat meine Ausbildung gelitten und mein Privatleben...aber so wie der Stand der Dinge ist, wendet sich jetzt ENDLICH alles zum Besseren!

Mila hat eine Wohnung!

Es gibt Menschen, die sagen sie bräuchten niemanden und könnten alles alleine...dazu zähle ich mich meistens auch...ja eigentlich fast immer, aber das stimmt so einfach nicht. Auch wenn ich vieles sicherlich alleine gebacken kriege, so gibt es im Leben doch gelegentlich Hürden, die es zu meistern gilt, die alleine schier unbezwingbar scheinen. So denn auch meine Wohnungssuche...
An dieser Stelle an ganz, ganz großes Dankeschön an dich Anna!
Alleine würde ich immer noch suchen und würde mich wohl mit einer hübschen kleinen Brücke im Grünen begnügen müssen...die städtischen Bänke und Gässchen sind ja schon alle belegt. Ich danke dir, dass du den besagten Kontakt hergestellt hast...und sich jetzt alles doch noch ein gutes Ende nimmt.

Wo gehts denn hin?

Ja, das ist der absolute Oberhammer! Ich wäre bereit gewesen überall in Hamburg hinzuziehen; Hauptsache Wohnung, aber so wie die Lage ist, habe ich den Jackpot geknackt! Ich ziehe in die Schanze - keine 5 Gehminuten von der S-Bahn Sternschanze entfernt. Zentraler in Hamburg geht kaum. Von dort komme ich in kürzester Zeit zur Arbeit, oder auch sonst überall hin. Meine besten Freunde wohnen nur wenige Minuten von meinem neuen Domizil entfernt. Ich sehe eine glänzende Zukunft, die noch strahlender und leuchtender sein wird, als ich ahnen kann...

Was gibt es sonst noch zu sagen?

Die letzte Woche war hart. Packen, Malern, Möbelrücken...
Kein Umzug/Auszug ohne Schmerz, Schweiß und Tränen. Und davon gab es letztes Wochenende genug, als ich ein Zeug zum Self-Storage gebracht habe. Warum? Weil ich meine neue Wohnung leider erst zum 1.5. bekomme und mein Hab und Gut deshalb zwischenlagern muss. Natürlich ist das ätzend, weil ich die Sachen deshalb noch ein drölf dutzend mal extra anfassen muss - Life is bitter. Davon ab, gilt auch dieser Stelle: Danke, meine lieben Helfershelfer! PS: Isch hab Rücken....  

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Leben ist...

Lebens ist...

  das was passiert, während man andere Pläne macht. Ich stehe derzeit zwischen allen Stühlen und weiß nicht so Recht wie es weitergehen soll. Die Sorgen sind im Moment mal wieder erdrückend, auch wenn es sich eigentlich nur um eine einzige große Baustelle handelt. Ich verlasse Stade. Meine WG hat sich aufgelöst und ich brauche eine neue Bleibe - und genau DAS ist der Knackpunkt. Derzeit ist es gefühlt schier unmöglich eine Wohnung in, oder auch nur um Hamburg herum zu finden. Ich wurde Ende Oktober vor vollendete Tatsachen gestellt, dass sich unsere WG auflösen wird und ich mich doch bitte auf die Suche nach einer neuen Wohnung begeben solle...ganz großes Kino. Genau das habe ich getan...und seit November jeden Stein umgedreht, mich auf hunderte Wohnungen beworben und bin im Vergleich doch nur überhaupt zu einer Hand voll Besichtigungen eingeladen worden. Das ist extrem frustrierend, da meine Deadline mit dem Februar ausläuft...und ich dann quasi auf der Straße stehe. Immerhin konnte ich letzte Woche einen Lagerraum beim Selfstorage organisieren, aber eine Lösung auf Dauer ist das sicher nicht...und eine Lösung für MICH leider auch nicht...denn wo ICH hin soll, steht noch einmal auf einem ganz anderen Blatt. Wie gesagt, habe ich die letzten Wochen jede freie Minute mit der Wohnungssuche verbracht. Darunter leidet meine Arbeit, meine Hausarbeiten, das Lernen und meine ganz normale Freizeit - Ich stehe um 5 Uhr morgens auf, habe um 16 Uhr Feierabend...und fahre dann zu irgendwelchen fruchtlosen 30Mann Besichtigungen, die erst um 19 oder 20 Uhr stattfinden. Das heisst, ich bin die letzten Wochen kaum einmal vor 20 oder 21 Uhr zu Hause gewesen...darunter leidet auf jeden Fall meine Zeit, respektive meine Lust zum bloggen, was ihr durch meine momentane Abwesenheit im Netz sicherlich auch schon mitbekommen habt.

Wo geht es für mich hin?

Das ist der Knacksus Knausus...wo geht es hin...? Das ist die 10.000€-Frage. Ich habe da theoretisch etwas in petto...doch weiß ich nicht, ob das auch tatsächlich etwas wird. Das Warten macht mich geradezu mürbe und selbst WENN ich eine Zusage bekomme, wäre die Wohnung erst ab Mai...mit etwas Glück vielleicht auch schon ab Mitte April. Das ändert also nichts an der Tatsache, dass ich JETZT eine Bleibe brauche...und mir sind jetzt, heute alle Optionen ausgegangen. Wodurch ich wortwörtlich auf dem Zahnfleisch gehe... Wenn es unter meinen Lesern also hamburger gibt, die wissen, wo ich die Zeit bis zum Mai überbrücken kann, dann heraus mit der Sprache! Bis dahin...und in derzeit eher unregelmäßigen Abständen...eure Mila!  

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