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Smart Home bei Mila

Die totale Vernetzung. Always on. Und Pornolicht auf Zuruf. Schöne neue Welt? Erfahrt, ob sich smartes Wohnen auch in einer 2 Zimmer Wohnung lohnt.

Hallo meine lieben Flauschies,
nennt mich Geek, Nerd, Otaku…irgendwie passt das alles zu mir. Ich stehe total auf allen möglichen neuen technischen Schnickschnack, egal aus welchem Bereich. Wenn er sich mit dem Handy steuern lässt – um so genialer!

Nachdem ich in meine neue Wohnung gezogen bin, hatte ich das erste Mal seit langer Zeit wieder die Ruhe und Muse mich mit den technischen Entwicklungen der letzten Jahre zu beschäftigen und bin dabei auf ein Paar Schlagworte wie Hue, Zigbee oder generell Smart Home gestossen.

Was bedeutet SMART HOME für mich?

Ich wohne in einer kleinen Mietwohnung in einem Mietshaus. Da muss ich mir nicht einbilden, die Bude sonst wie technisch ausstatten zu müssen…aber es juckt mir in den Fingern. Die Möglichkeiten sind nur durch meine Finanzen limitiert….es wird also nicht viel passieren.

Trotzdem träume ich davon, mein Heim den IT-Konzernen offenzulegen, weil es einfach cool ist. Ich meine ja nur, wer träumt nicht davon, auf Schritt und Tritt von einem HAL 9000 beobachtet zu werden?

OK, möglicherweise neige ich etwas zur Übertreibung…obwohl…ob das Ding jetzt HAL oder Alexa heisst, macht ja nun auch keinen großen Unterschied mehr, oder? Also was solls – dem Fortschritt kann man sich eh nicht verwehren, sonst fängt die Zukunft ohne einen an.

Und an der totalen Überwachung ist ja nun auch nicht per se alles schlecht. Dafür, dass Google wahrscheinlich schon vor mir weiß, welchen Schlüpper ich heute tragen, oder auch NICHT tragen werde, gibt es ja allerhand Goodies, die das Leben bequemer machen und mein Geek-Herz schneller schlagen lassen.

Komm zur Sache, Mila!

Es gibt ein Paar Dinge, die ich in meinem Smart Home auf jeden Fall umsetzen möchte bzw. auch schon umgesetzt habe. Dazu zählen z.B. folgende Dinge:

  • Strom / regelbare Steckdosen
  • Licht / schaltbare Farben und Programme
  • Heizkörpersteuerung wäre schön – bräuchte aber NOCH ein zusätzliches Gerät und fällt somit aus
  • Music. Music everywhere. Am liebsten vom NAS
  • NAS – nicht direkt “smart”, aber trotzdem schön, von jedem Gerät im Netzwerk zentral auf die wichtigsten Daten zugreifen zu können

Steckdosen

Steckdosen sind ja nun nicht ganz unwichtig in der Bude. Alles läuft mit Strom. Und gerade das Zeug ist ja dieser Tage nicht gerade günstig. Da macht es durchaus Sinn, sich etwas mit der Thematik Steckdosen zu befassen.

Natürlich kann ich es mir einfach machen und alle Geräte nach Benutzung einfach ausschalten, aber wo liegt darin die technologische Neuerung, auf die ich nicht mehr verzichten mag? Naja, neben dem sinnigen Aspekt, dass ich mit einer geregelten Steckdose nicht nur alle daran angeschlossenen Geräte auf einmal abschaltenn kann, habe ich die Möglichkeit einen Timer zu programmieren und den tatsächlichen Stromverbrauch zu protokollieren. Über mein Handy. NERD.

In diesem Sinne habe ich mich viel belesen und mir eine Menge Produkte am Markt angesehen. Apple und TP-Link sind unverschämt teuer und natürlich in sich geschlossene Systeme. Das kam für mich nicht in frage, da ich das ganze ja nur einmal ausprobieren wollte. So bin ich auf folgenden Smart Plug gestoßen. Da kriege ich zwei Stück zum Preis eines TP Link und habe eben auch die nützliche Ablesefunktion.

Über die kostenlose App kann ich jeder Steckdoese im Heimnetz einzeln benennen und ansteuern – in meinem Fall “TV-Leiste” und “Büro-Leiste”. Damit kann ich Fernseher, Anlage und Gedöns steuern bzw. PC, 2 Monitore und Boxenkram, etc…..und eben den Verbrauch meiner größten Stromsünder zählen. Sprachbefehle werden von mir per Google erteilt, wobei Alexa laut Packung auch funktioniert.

Beleuchtung

Ich habe gesagt, ich habe was gegen überteuerte, geschlossene Systeme…für nen 5er habe ich bei Ebay nen Spontankauf getätigt und bin seitdem Besitzerin einer Philips Hue Bridge und steuere mit dieser die Lampen in meiner Bude…wenn ich nicht zu geizig wäre, mir Philips Lampen zu besorgen…oder die von Ikea…

WAS ich allerdings gemacht habe, ist, dass ich mir die von Salcar zur Verfügung gestellten LED Strips aufgepimpt habe, indem ich die vorhandenen Netzteile abgetrennt und durch HUE Kompatible Vorschaltgeräte ersetzt habe. Ein bischen Abisolieraction und schon war das Ding geritzt.

Somit sind die Strips nun ganz normal in der HUE App anmeldbar und lassen sich in jede Lichtszene mit einbauen. Ein Lichtschlauch liegt hinter meinem Fernseher und der andere um mein Bett herum ^^

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Fazit

Ich finde diese Smart Home Geschichten toll, nur bei mir lohnt sich das einfach nicht so richtig. Aber missen will ich meine Steckdosen auch nicht mehr.

Dieser Beitrag hat 4 Kommentare

  1. Christina Kapl

    Sehr spannend!
    Ich bin bei den Smart Homes sehr hin- und hergerissen. Einerseits sehe ich natürlich den enormen wirtschaftlchen Vorteil und die ressourcensparende Komponente, aber ich bin doch recht paranoid was die Sicherheit meiner Daten betrifft. Ich bin keinesfalls der Meinung, dass die totale Überwachung ja eigentlich nicht so arg schlimm ist. Wir sind sowieso schon zu großen Teilen gläsern, aber so lange viele Menschen das NICHT in Ordnung finden, gibt es noch die Möglichkeit daran politisch etwas zu ändern. Bei dem Vortrag einens Zukunftsforschers habe ich mal einen interessanten Vorschlag gehört, den ich sehr begrüßen würde.
    Es sollte in Zukunft jeder eine physische Serverbox bei sich zu Hause stehen haben, ähnlich groß einem Standrechner, auf dem sämtliche Daten von sämtlichen (smart) Geräten übertragen werden sollen. Also der Plan des Hauses, oder der Wohnung, den der Staubsaugerroboter gespeichert hat, sowie die Zeiten an denen er putzt, weil niemand zu Hause ist. Die Wegdaten von Google Maps, die immer wissen zu welchen Zeiten ich zum Supermarkt fahre nach der Arbeit, etc. So würde die ‘Herrschaft’ über die persönlichen Daten wieder beim Einzelnen liegen und nicht mehr bei Konzernen, die sie einfach nur so abgreifen.

    Sehr interessant fand ich die smarten Steckdosen! Diese würde ich tatsächlich gerne mal ausprobieren, da ich mich immer schon gefragt habe, wie viel Strom denn der Laptop noch absaugt, auch wenn er doch eigentlich im Ruhemodus ist, oder ob die Lampe, die eigentlich ausgeschalten ist trotzdem Strom von der Steckdose bekommt, einfach weil sie eingesteckt ist.
    Was mich interessieren würde: Hat sich dein Stromverbrauch nach dem installieren der smarten Steckdosen sehr verändert? Wie viel Strom hast du durch die Benutzung schon eingespart?

    Liebe Grüße,
    Christina von https://miles-and-shores.com

    1. Mila Albrecht

      Hallo Christina,
      Tatsächlich habe ich wohl nicht so wahnsinnig viel Strom gespart, da ich generell ein Elektrosparfuchs bin und schon fast manisch immer alle Lichter hinter mir ausschalte und auch abends fast immer im Dunkeln sitze und auf Kerzen setze (nicht aus ölologischen Gründen – ich liebe halt flackerndes Kerzenlicht). Der Dauerstromfresser ist der Kühlschrank, da kann man nichts machen…
      Aber ja, die Wohnwand mit Fernseher, BluRay Player und Receiver…die sich alle nur auf StandBy schalten lassen, kann ich damit bequem ausschalten. 1-2 Taler spare ich damit sicherlich. Ich müsste das direkt mal ausrechnen. In der App lann ich mir ja die Verbrauchswerte der letzten Monate anzeigen lassen. Das ist eine gute Idee. Dann habe ich mal direkt harte Fakten vorliegen….

  2. Britta

    Hihi, der Spruch “dem Fortschritt kann man sich eh nicht entziehen, sonst fängt die Zukunft ohne uns an” finde ich ziemlich genial. Dennoch ist unser Home noch kein Smart Home, obwohl es sich bei einem kleinen Häuschen wie unserem schon lohnen würde…

  3. David Schmid

    Ich habe mir schon oft überlegt, ein “Smart Home” zu installieren, es aber bisher nicht getan. Dein Beitrag ermutigt mich, es doch auch zu probieren. Meine Wohnung hat doppelt so viele Zimmer wie deine, da lohnt es sich schon fast 😉
    David von https://www.photoschmid.com/

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